Ab wann die Minen begutachtet werden können

Geborgen und entschärft: Hier werden Möhne-Seeminen bald ausgestellt

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Die Seeminen haben einen Durchmesser von je 1,1 Metern.

Niederense - Bomben zum Jubiläum: Zwei Seeminen aus der Möhnetalsperre hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung jetzt als Dauerleihgabe an den Heimatverein Niederense abgegeben.

In Hünxe am Niederrhein wurden die beiden Minen bereits von „Explosionsstoffen und sonstigen Wirkmassen“ freigemacht, also entschärft. Nun hat Ludger Harder vom Ruhrverband die stark korrodierten Relikte mit einem Durchmesser von je 1,1 Metern am Bauhof in Günne an Bernhard Söbbeler und Jochen Peters überreicht. 

Nach einer entsprechenden Reinigung per Sandstrahl-Behandlung sowie Konservierung in Neheim sollen die über 70 Jahre alten Exponate ab April zusammen mit einer Dokumentation im Museum des Vereins für Geschichte und Brauchtumspflege gezeigt werden – zum 50-jährigen Bestehen des Vereins. 

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In den Fotoalben des Werler Fotografen Helmuth Euler sind die Anwendungen der Minen, die im November geborgen worden sind, detailliert geschildert. Sie sollen ebenso wie vier Befestigungsanker für Gittermasten dauerhaft in Niederense bleiben.

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