Friedhelm Wüllner bleibt Vorsitzender der Enser Seniorenunion

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Führen die Seniorenunion in den nächsten zwei Jahren (von links): Dieter Kieseheuer, Jürgen Post, Hans-Dieter Golücke, Friedhelm Wüllner, Theo Scheferhoff und Theo Kies.

Bremen – Das Lob kam von allerhöchster Stelle: „Ich bin stolz auf diese Seniorenunion, mit die aktivste Vereinigung der Partei“, sparte die CDU-Vorsitzende Silvia Klein  im Lambertushaus nicht mit Anerkennung.

Und es spreche für die „guten Leute an der Spitze, dass es in zehn Jahren nur einen Vorsitzenden gab“, fuhr die Christdemokratin in ihrem Grußwort vor 31 stimmberechtigten Mitgliedern sowie weiteren Gästen im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Donnerstagnachmittag fort.

Wie zur Bestätigung des Gesagten fielen kurz darauf auch die Wahlen aus. So bleibt Friedhelm Wüllner für zwei weitere Jahre Vorsitzender, Theo Scheferhoff sein Stellvertreter, Rolf-Dieter Golücke Geschäftsführer, Jürgen Post ebenso wie Dieter Kieseheuer Beisitzer. Neu im Team als Besitzer ist Theo Kies, der den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Michael Rehfisch ablöste.

Und die frisch gekürte Führungsmannschaft kündigte umgehend Großes an. So soll das zehnjährige Bestehen der Enser Seniorenunion am 27. Mai gefeiert werden, und zwar mit einem bekannten Gastredner: Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat sein Kommen zugesagt.

Die Seniorenunion zählt aktuell 46 Mitglieder, wie Friedhelm Wüllner in seinem Rechenschafsbericht ausführte, und habe damit eine „gute Weiterentwicklung“ hinter sich.

Im Anschluss an den Überblick über die Aktionen im vergangenen Jahr und die Vorstandswahlen referierte Heinrich Frieling knapp 60 Minuten über seine Arbeit im Landtag und legte dabei einen Schwerpunkt auf Fragen der Inneren Sicherheit.

Allerdings wandte sich der Vorsitzende der CDU-Ratsmannschaft in Ense auch kommunalpolitischen Themen zu. Etwa dem Kommunalabgabengesetz (KAG). Hier bezeichnete er die Forderung der SPD, zukünftig Anwohner nicht mehr zur Zahlung von Beiträgen heranzuziehen als „falsches Spiel“. Denn für den Christdemokraten steht eines fest: Die Kosten, die dann möglicherweise vom Land übernommen würden, würde an anderer Stelle wieder vom Steuerzahler aufzubringen sein, etwa in Form von höheren Steuern. Gleichwohl signalisierte er für die Enser Verhältnisse Gesprächsbereitschaft. So könne man über die Höhe der KAG-Beiträge noch einmal reden. Mit Werten zwischen 30 und 35 Prozent lägen diese allerdings im Vergleich schon eher niedrig.

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