Waldschäden

Ense: "Friederike" heftiger als "Kyrill"

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Um sich ein Bild von den Auswirkungen des Sturmtiefs „Friederike“ zu machen, unternahmen Bauhofleiter Manfred Luig sowie Mitarbeiter Stefan Hartmann und der Beigeordnete Andreas Fresen (von links) am Montagmorgen eine Rundreise durch die Wälder (hier bei Himmelpforten) der Gemeinde

Ense - Die Schäden in den heimischen Waldgebieten durch Sturmtief „Friederike“ sind größer als nach „Kyrill“ vor elf Jahren. Das sei die Bilanz der Waldbauern, wie Bauhofleiter Manfred Luig bei einer Rundreise durch die im Gemeindebesitz befindlichen Wälder erklärte. Wobei Enses Beigeordneter Andreas Fresen ergänzte: Die Gemeinde werde sich bei den zuständigen Aufsichtsbehörden um eine Verlängerung des bestehenden Waldbetretungsverbotes bemühen.

Denn angesichts der immensen Schäden werde es noch Wochen dauern, bis die von den umgestürzten Bäumen ausgehende Gefahr beseitigt sei, so Stefan Hartmann vom Bauhof am Montagmorgen. 

Doch nicht nur unter dem Sicherheitsaspekt sei es angeraten, die Schäden in den Wäldern möglichst zügig aufzuarbeiten, so Stefan Hartmann. Dem Borkenkäfer komme die derzeitige Situation zugute, so dass hier auch aus diesem Grund so rasch, wie möglich reagiert werden müsse.

Indes: Angewiesen, so Manfred Luig, sei man auf die entsprechenden Fachfirmen mit ihren Spezialausrüstungen, die landauf landab allerdings im Dauereinsatz seien. Allein mit den dem Enser Bauhof verfügbaren Maschinen könne man die Aufgabe nicht bewältigen. Die Wiederaufforstung der Waldgebiete erfolge später durch die Forstbetriebsgemeinschaft im Auftrag der Gemeinde. 

Wobei  Andreas Fresen und Manfred Luig darauf verwiesen, dass auch ohne die Auswirkungen von „Friederike“ in den kommenden Tagen und Wochen Einzelbäume im gesamten Gemeindegebiet – etwa unterhalb des Rad- und Fußweges im Bremer Bachtal – wegen des Eschentriebsterbens fallen müssen. Diese Maßnahmen seien sowohl mit den Kreis Soest als auch dem heimischen Förster abgestimmt.

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