Freiflächen-Photovoltaikanlage bei Pauli in Ense-Parsit kurz vor der Fertigstellung

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Ein „Musterbeispiel der Energiewende“ nennt die Firma Pauli ihre jüngste Investition. Fast 500 000 Kilowattstunden (KW/h) Strom kann die Firma Pauli demnächst jährlich am Standort in Parsit selbst erzeugen.

Parsit – Fast 500 000 Kilowattstunden (KW/h) Strom kann die Firma Pauli demnächst jährlich am Standort in Parsit selbst erzeugen und direkt im eigenen Firmennetz verbrauchen.

Ein „Musterbeispiel der Energiewende“, wie man im Unternehmen findet, werden doch keine öffentlichen Netze belastet und gleichzeitig bilanziell ca. 350 Tonnen Co2-Treibhausgase eingespart. Zudem ist der selbst erstellte Strom noch günstiger als zugekaufte Energie.

Nachdem es in der Bauphase zu einigen Verzögerungen gekommen ist, sollen die letzten Montagearbeiten in diesem Monat erledigt werden. „Es hilft uns auch beim Verkaufen unserer Produkte“, so Firmenchef Franz-Bernd Pauli gegenüber dem Anzeiger. „International gesehen sind die Strompreise in Deutschland mit am höchsten und somit natürlich auch ein wichtiger Kostenblock in unseren Kalkulationen. Zudem ist dieser Invest ein deutlicher Nachweis der Nachhaltigkeit unserer Energiepolitik.“ 

Ulrich Häken, bei dem Stanz- und Umformtechnik-unternehmen auch für Umwelt und Energie zuständig, sieht das Unternehmen auf dem richtigen Weg, der weiter beschritten werden müsse. „Wir sind sowohl aus ökonomischen als auch aus ökologischen Gründen auf die Nutzung regenerativer Energien angewiesen!“ erklärt er gegenüber dem Anzeiger.

Anfang Februar hatte der Anzeiger berichtet, dass das Unternehmen Pauli den Bau einer Freiflächen-Photovoltaikanlage auf dem Firmengelände in einer Größe von ca. 4 900 Quadratmetern plant – die bisher größte Ökostromanlage dieser Art in Ense, hieß es damals seitens des Unternehmens.

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