CDU fordert Konzept für das Kettler-Areal in Ense-Bremen

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Eine Gesamtlösung für das Kettler-Areal könnte aus Sicht der CDU auch die immer wieder diskutierte Verkehrssituation an der Hauptstraße, gegenüber der Schützenhalle, berücksichtigen.

Bremen - Die CDU fordert ein Gesamtkonzept für die zukünftige Nutzung des Kettler-Areals. Das ist ein Ergebnis der Klausur-Tagung von Vorstand und Fraktion in Bad Fredeburg.

„Das Kettler-Gelände in Bremen und Parsit hat durch seine Lage und Größe eine sehr große Bedeutung für die Weiterentwicklung der beiden Orte und darüber hinaus für die ganze Gemeinde“, so die CDU.

 „Nachdem trotz staatlicher Hilfe (Landesbürgschaft, Kurzarbeitergeld) in drei Anläufen das Fortbestehen des einstigen Weltmarktführers nicht geschafft werden konnte“, sieht die Union jetzt die Kettler-Stiftung in einer besonderen Verantwortung.

So drückte der CDU-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Heinrich Frieling eine klare Erwartungshaltung aus: „Wir haben nach dem traurigen Ende des Unternehmens jetzt einmalig die Chance, wenigstens die ehemaligen Betriebsflächen mit allen Hallen und Verwaltungsgebäuden einer sinnvollen, umfassenden Nachfolgenutzung zuzuführen. Dafür brauchen wir eine Gesamtkonzeption unter Einbeziehung der umliegenden Nutzungen. Dies sollte auch im Interesse der Eigentümer sein.“ 

Silvia Klein, Vorsitzende der Union und gleichfalls Mitglied im Rat der Gemeinde Ense, bittet daher die Gemeindeverwaltung, in intensiven Gesprächen mit der Stiftung und den Nachbarn gangbare Wege auszuloten. Es gelte Schnellschüsse ebenso wie jahrelange Leerstände von Teilbetriebsflächen mitten im Ort zu vermeiden. Darüber hinaus könne im Rahmen einer Gesamtlösung auch die immer wieder diskutierte Verkehrssituation an der Hauptstraße, gegenüber der Schützenhalle, berücksichtigt werden. 

Schließlich fordert Ulrich Häken, Chef der CDU-Kreisfraktion, neue Nutzungen oder gar Neubauten für die wirtschaftliche Entwicklung zu reservieren, wobei auch insbesondere das Handwerk und neue Dienstleistungen zu bedenken seien. „Das Gelände liegt in einem gewachsenen und damit anspruchsvollen Umfeld. Daher gilt es umso mehr die verschiedenen Interessen zu berücksichtigen und ein gutes, von allen getragenes Zukunftsszenario zu entwickeln“. Die CDU-Fraktion wird im nächsten Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschuss einen entsprechenden Antrag stellen.

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