Förderverein der Anna-Kapelle in Ense-Niederense steht vor der Auflösung

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Historischer Moment: Am 29. Oktober 2007 gründeten 26 Personen den Förderverein zum Erhalt der Anna-Kapelle in Niederense.

Niederense – Der Förderverein der St. Anna-Kapelle in Niederense steht vor seiner Auflösung. Das geht aus der Einladung zur Mitgliederversammlung am Mittwoch, 23. Oktober, hervor.

Denn unter Punkt 10 der Tagesordnung soll dieser Schritt zum 31. Dezember 2019 beschlossen werden. Punkt 11 sieht bereits die Bestellung so genannter Liquidatoren vor.

Am 29. Oktober 2007 war der Förderverein ins Leben gerufen worden. Und das Ziel war eindeutig: die Beschaffung von Finanzmitteln für die Sanierung, die Restaurierung und den Erhalt des Gotteshauses auf dem Bernhardusplatz. 26 Personen wählten Jürgen Rabura zum Vorsitzenden, Ursula Risse zu seiner Stellvertreterin und Jürgen Post zum Schriftführer. Zuvor waren im Mai 2007 Überlegungen laut geworden, die Kapelle abzureißen. Denn Kosten in sechsstelliger Höhe gelte es aufzubringen, um die Kapelle zu sanieren, hieß es damals. Geld, das weder in der katholischen Kirche noch in der evangelischen Kirche vorhanden sei, so die Verantwortlichen. Deshalb gab es das Gedankenspiel in der Kirche, die Kapelle abzureißen und die Steine für den Bau einer neuen Kapelle in Himmelpforten zu verwenden. Doch damit hatte man die Rechnung ohne die Gläubigen beider Konfessionen gemacht. Sie gründeten den Förderverein und leisteten so über die Jahre hin einen Beitrag, um das Gotteshaus zu erhalten.

Mit der nun abgeschlossenen Außen- und Innensanierung sieht der Vereins-Vorstand nun aber den Vereinszweck erfüllt, weshalb man für die Vereinsauflösung plädiert. Das noch vorhandene Vermögen soll je zur Hälfte an die katholischen Kirchengemeinde St. Bernhard und die evangelischen Kirchengemeinde Ense gehen.

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