Firma Maag baut ab Oktober neue Niederlassung in Ense-Höingen   

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Sechs Millionen Euro investiert das Unternehmen für die neue Niederlassung im Höinger Industriegebiet.

Höingen – Die Firma Maag will im Oktober mit dem Bau des 5000 Quadratmeter großen Produktions- und Verwaltungsgebäudes beginnen. Mit der Fertigstellung und dem Umzug von Iserlohn ins Höinger Industriegebiet rechnet man im September 2020.

Das teilte Stefanie Pelz, im Unternehmen für das Marketing zuständig, auf Anzeiger-Nachfrage mit. Und insofern liegt man im Zeitplan, den Hauptgesellschafter Ansgar Schonlau bei der ersten Präsentation der Planungen im August vergangenen Jahres skizziert hatte. 

Dabei kommt die Maag GmbH mit einer durchaus interessanten Auszeichnung nach Ense: Denn vor wenigen Tagen erst wurde die Firma als „familienfreundliches Unternehmen“ zertifiziert. Zum zweiten Mal übrigens.

Die Maag GmbH entwickelt „flexible Verpackungen, die den Wert, die Attraktivität und die Qualität der Ware (...) erhöhen.“ Dafür hat das Unternehmen Maag GmbH ein insgesamt 9.000 Quadratmeter großes Areal im Höinger Industriegebiet an der Straße Zum Sauerland erworben, um die bestehenden Expansionspläne in die Tat umsetzen zu können. Dafür investiert man rund sechs Millionen Euro. Am bisherigen Standort in Iserlohn nämlich, so Ansgar Schonlau, sei man wortwörtlich an die Grenzen gestoßen.

Die Planungen wurden im Frühsommer öffentlich ausgelegt. Da es keine Einwände gab, konnte auf einen Erörterungstermin verzichtet werden. Ein wesentlicher Baustein, warum am ursprünglichen Zeitplan nicht gerüttelt werden musste.

Der Kontakt nach Ense, so Ansgar Schonlau, war durch ein ebenfalls im Industriegebiet ansässiges Unternehmen entstanden. Am neuen Standort wird das Unternehmen im Drei-Schicht-Betrieb produzieren und möchte die Zahl der Mitarbeiter von derzeit rund 80 weiter aufstocken. Daher sucht man gegenwärtig Arbeitskräfte, so Stefanie Pelz.

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