In kleinen Schritten

Heico nennt Termin für den Umzug

Der Rohbau ist schon fertig, in zwei Wochen sollen die Regale im neuen Hochregallager aufgebaut werden.
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Der Rohbau ist schon fertig, in zwei Wochen sollen die Regale im neuen Hochregallager aufgebaut werden.

Der Umzug der Firma Heico rückt immer näher. Das Unternehmen will seinen Firmensitz von der Enserstraße in Niederense in den Industriepark nach Höingen verlegen. Der Prozess dafür hat bereits begonnen.

Niederense/Höingen – „Aktuell werden schon einzelne Anlagen nach Höingen gebracht“, erklärt Geschäftsführer Jan Heimann. „Eine Waschanlage wird dort beispielsweise gerade aufgebaut.“ Ende Oktober sollen die ersten Anlagen am neuen Hauptstandort in Betrieb gehen.

Doch das ist nur der Anfang. „In den nächsten Monate verschieben wir sukzessive alle unsere Abteilungen“, sagt Heimann. „Wir gehen davon aus, dass Ende Februar 2022 alle unsere produktionsrelevanten Einheiten in Höingen sind.“

Umbau der Verwaltung ab Dezember

Für den Umzug hat Heico die Grundstücke der Firmen GSG und Grossmann-Leuchten gekauft. Die liegen direkt neben dem schon bestehenden Heico-Komplexen in Höingen. Ab Dezember soll der Umbau des Grossmann-Gebäudes starten. Hier möchte Heimann den bestehendenden Grossmann-Verwaltungsbereich in die Heico-Verwaltung verwandeln. „Wir reißen da nicht alles raus, sondern machen ein paar Anpassungen“, sagt Heimann. Da die Heico-Verwaltung allerdings etwas größer sei als die von Grossmann käme man um eine Erweiterung der Bürofläche nicht herum.

Ab 2022 sollen dann auch die Arbeiten im GSG-Gebäude beginnen. Hier plant Heico Platz für Labor, Besucherzentrum und die Marketingsabteilung.

Hochregallager wird passend fertig

Ganz neu in Höingen ist dagegen das Hochregallager. Mit einer Höhe von 25 Metern überragt es die danebenliegenden Bauten deutlich. 3 200 Paletten will Heico hier in Zukunft lagern können. Die Erweiterung der Kapazitäten auf 6 400 Paletten ist dazu bei Bedarf jederzeit möglich. Noch ist das neue Gebäude aber nicht bezugsfertig. „Im Rohbau steht schon alles“, erzählt Heimann. „In zwei Wochen beginnen jetzt die Arbeiten für die Regalaufbauten.“ Wenn keine größeren Verzögerungen eintreffen, rechnet der Geschäftsführer damit, dass das Hochregallager passend zum Firmenumzug im Februar fertig ist.

Dann soll auch Schluss sein mit dem aktuellen Hauptsitz in Niederense. „Das Ziel ist es, den Standort in Niederense zu verkaufen. Noch haben wir uns aber keine Gedanken darüber gemacht“, sagt Heimann. An der Ensestraße hatte das Unternehmen von je her seinen Sitz. Nun aber sieht Heimann keinen Sinn mehr darin. „Sicherlich hat das einen gewissen historischen Touch“, sagt er. „Doch das darf uns nicht an der Modernisierung des Unternehmens hindern.“

Standort in Niederense nicht mehr modern

In Niederense seien keine Anbauten mehr möglich, doch die neuen Maschinen benötigten alle mehr Platz. Dazu erschwere der Standort an der Ensestraße moderne Betriebsabläufe, beispielsweise in der Logistik. „Wir sind damit in Niederense ja auf mehreren Etagen.“

Deshalb sei der Umzug nach Höingen nur logisch. „Es ist ja auch sinnvoller, alles an einem Ort zu haben und nicht ständig zwischen zwei Standorten hin und herfahren zu müssen“, findet der Geschäftsführer deutliche Worte.

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