Evangelische Kirchengemeinde Ense sammelt 15  Kilo Stifte, um Kindern zu helfen 

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„Wir sind sehr glücklich, dass die Aktion so gut gelaufen ist“, zeigen sich Pfarrerin Christine Dinter, Kirchmeisterin Johanna Dülberg, Gemeindemitglied Michael Schorer und der Umweltbeauftragte Karl-Heinz Conrady (von links) stolz über den Erfolg der Aktion.

Bremen - „Stifte machen Mädchen stark“ heißt eine Aktion des Weltgebetstages, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Ense beteiligt.

Dabei geht es darum, alte Stifte zu sammeln. Je mehr Stifte zusammenkommen, desto mehr Geld geht an Mädchen, die Hilfe brauchen. 

Normalerweise werfen die Menschen verbrauchte oder kaputte Stifte in den Abfall. In Ense ist das nicht mehr notwendig, denn die Evangelische Kirchengemeinde Ense sammelt diese Stifte für einen guten Zweck.

 „Stifte machen Mädchen stark“ lautet der Name dieser Aktion (wie berichtet) . Und am Mittwochnachmittag konnten Pfarrerin Christine Dinter, Johanna Dülberg, Kirchmeisterin, und Karl-Heinz Conrady, Umweltbeauftragter, gegenüber dem Anzeiger mitteilen: „Geschafft, das zweite Paket ist startklar und weitere Pakete sollen versandt werden.“ 

Gut 15 Kilogramm Stifte sind zusammengekommen. Die Gemeindemitglieder und Bürger aus der Gemeinde sowie interessierte Menschen, die von der Aktion gehört und im Anzeiger darüber gelesen hatten, haben sich der Initiative angeschlossen und fleißig gesammelt. „Wir sind sehr glücklich, dass die Aktion so gut gelaufen ist“, so Pfarrerin Christine Dinter.

„Somit haben wir unseren Beitrag zur Aktion des Weltgebetstages geleistet“, meinen Johanna Dülberg, Mitglied des Presbyteriums, und Karl-Heinz Conrady, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirchengemeinde Ense. „Alle sind stolz, hier einen sozialen Beitrag zur Förderung von Kindern in Syrien leisten zu können“, so das Trio. 

Doch was hat das „Stifte sammeln“ mit der Hilfe für syrische Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon zu tun? Die gesammelten Stifte werden an das Recyclingunternehmen Terracycle geschickt. Dort werden die Stifte zunächst in ihre Einzelteile zerlegt, sodass das Plastik von den anderen Bestandteilen getrennt wird. Das Plastik wird dann eingeschmolzen, um kleine Plastikkügelchen herzustellen. Diese dienen als Rohstoff für neue Produkte aus recyceltem Kunststoff wie Gartenmöbel, Gießkannen oder auch Halter für Stifte.

Gesammelt werden leere Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Druckbleistifte, Füller und Patronen, auch Malstifte. Nicht genommen werden Klebestifte, Radiergummis, Lineale, Bleistifte und Scheren. Ursprünglich war die Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ bis Ende Januar 2019 geplant. Nach Aussage des Organisationsteams des Weltgebetstages (WGT) wird die Aktion weitergeführt. „Wir sammeln weiter“, so die Aussage von Pfarrerin Christine Dinter. Getreu dem alten WGT- Motto „Informiert beten- betend handeln“ kann jede und jeder dem Plastikmüll vom Schreibtisch die eigene Verantwortung entgegensetzen und mit dem Sammeln etwas Gutes bewirken. Eine Sammelstelle ist in der Paulus-Kirche bereits eingerichtet. Die Stifte können dort während der Öffnungszeiten und auch im Gemeindebüro im Pfarrhaus abgegeben werden.

Die Öffnungszeiten des Gemeindebüros sind dienstags von 9 bis 11 Uhr und freitags von 15 bis 17 Uhr.

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