Erörterungstermin fürs Repowering in Ense-Ruhne abgesagt

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Eine Entscheidung über das Repowering in Ense-Ruhne rückt näher.

Ruhne  - Bedeutsame Nachricht in Sachen Repowering von Windkraftanlagen in Ense.

Der Erörterungstermin für das Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) für den Antrag auf das Repowering von Windenergieanlagen durch die Demontage von drei Windenergieanlagen des Typs Enercon E-40 sowie die Errichtung und Betrieb von einer Windenergieanlage des Typs Enercon E-101 in Ruhne und Waltringen ist abgesagt worden. Grund: Im Zuge der Offenlegung des Vorhabens im April hatte es bis Ende Mai nur eine einzige Einwendung gegeben. Die, so ein Sprecher des Kreises Soest, werde man im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mit dem Betreffenden erörtern.

„Der Standort der neuen Anlage befindet sich genau wie zwei der Altanlagen im Vogelschutzgebiet. Unsere Aufgabe ist es jetzt, alle Argumente für und gegen den neuen Standort gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz abzuwägen und schlussendlich eine rechtssichere Entscheidung zu treffen“, hatte Michael Joswig, Abteilungsleiter Bauen, Wohnen und Immissionsschutz, beim Kreis Soest, das aufwendige Verfahren begründet.

Aus Sicht der Betreiber rückt die Entscheidung des Kreises Soest über eine Genehmigung der Anlage nun näher. Wobei sicher festzuhalten gilt: Ein Verfahren zum Repowering von Windkraftanlagen, das aufgrund mangelnder Einwendungen ohne einen Erörterungstermin auskommt, ist schon bemerkenswert.

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