Enser verschicken 40 Verbandskästen

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Vor der Tür der Paulus-Kirche an der Werler Straße in Bremen können die Verbandskästen können jederzeit abgestellt werden. Pfarrerin Christine Dinter (links) sammelt sie täglich ein. Der Umweltbeauftragte Karl-Heinz Conrady (rechts) hatte die Idee für diese Aktion.

Bremen – Die erste Etappe einer langen Reise wird in diesen Tagen eine Kiste mit 40 Verbandskästen aus Ense antreten.

Zuerst bis nach Sundern, wo die Kooperationspartner vom „Arbeitskreises Eine-Welt Sundern“ sitzen, die sich um den Kontakt für den Weitertransport über die „Aktion Canchanabury“ aus Bochum kümmern. Die nicht mehr verwendeten oder abgelaufenen Verbandskästen sind für Afrika bestimmt, wo sie unter anderem Verwendung in der Erste Hilfe Ausbildung finden.

„Es soll fleißig weiter gesammelt werden“, erläutern Pfarrerin Christine Dinter und Karl-Heinz Conrady, der Umweltbeauftragter von der evangelischen Kirchengemeinde Ense. „Die Enser waren schon sehr eifrig“, so Karl-Heinz Conrady. Original verschweißte Kästen wurden ebenso abgegeben wie nur die Inhalte.

Die Sammlung läuft auf unbestimmte Zeit weiter. Die „Aktion Canchanabury“ kümmert sich um Aids-Waisen und medizinische Ausstattung in Afrika. Dazu organisieren sie auch regelmäßig Transporte von Hilfsgütern. Mit den Verbandskästen können die Ausbildungsmöglichkeiten von Krankenhäusern in Uganda und Burkina Faso verbessert werden. 

Weiter verwenden, statt entsorgen war der Ansatz von Karl-Heinz Conrady, als er auf die Aktion stieß. Nach Rücksprache mit Pfarrerin Christine Dinter war schnell war der Kontakt zu Klaus Plümper und Max Lehnert vom Arbeitskreises Eine-Welt Sundern hergestellt, die schon seit längerem mit der Aktion Canchanabury zusammen arbeiten. Daraus entstand dann die Zusammenarbeit, dass die in Ense gesammelten Verbandskästen irgendwann in einem vollen Container mit Hilfsgütern unterwegs nach Afrika sind.

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