Enser  Jugendliche treffen auf Fußball-Legende Gerald Asamoah  

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Viel Spaß hatten die Enser Jugendlichen beim Treffen am Dienstagmorgen mit Fußball-Legende Gerald Asamoah im Spieler-Tunnel auf Schalke.

Bremen/Gelsenkirchen – Als Gerald Asamoah am Dienstagmorgen die Schalke-Kabine betrat, war die Freude über das Wiedersehen mit dem Ex-Profifußballer groß:

Denn bereits im März vergangenen Jahres hatten die Jugendlichen ihn bei der Preisverleihung von „Alle Kids sind VIPs“ in Berlin kennengelernt. Und so konnten sie es kaum erwarten, sich mit ihrem Botschafter auszutauschen. Die Führung durch das Schalke-Museum war ein toller Bonus.

Das exklusive Treffen hatten sich die Macher des Projekts „Welcome to Kartoffelländ“ mit ihren selbstinitiierten interkulturellen Treffs verdient. Ihren interkulturellen Treff haben die Enser Jugendlichen im Jahr 2015 ins Leben gerufen, als viele Flüchtlinge nach Ense kamen. Die Projektmacher wollten mehr über ihre neuen Nachbarn erfahren und es ihnen gleichzeitig erleichtern, in ihrer neuen Umgebung anzukommen.

„Es freut uns total, dass unser Projekt diesen Preis gewonnen hat“, sagt Marie Greune mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Sie ist eine der aktiven Ehrenamtlichen bei der Aufsuchenden Jugendarbeit in Ense. „Unser regelmäßiger interkultureller Treff ist uns richtig ans Herz gewachsen. Wir freuen uns sehr, unsere Erfahrungen mit einer Legende wie Gerald Asamoah zu teilen und von seinen persönlichen Erfahrungen mit Integration und Vielfalt im Sport zu hören.“ 

Stolz stellten die Jugendlichen ihrem prominenten Botschafter ihr Projekt vor. Und Gerald Asamoah, der sich schon seit über fünf Jahren für „Alle Kids sind VIPs“ engagiert, zeigte sich beeindruckt: „Diese Jugendlichen setzen mit ihren Aktionen genau an der richtigen Stelle an: mitten in der Gesellschaft. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass ihre Gemeinde auch als Gemeinschaft zusammenlebt.“

 Im Anschluss tauschten sich die Gewinner in einer Gesprächsrunde mit dem in Ghana geborenen Fußballstar zu den Themen Migration und Integration aus. Schließlich durfte jeder seine ganz persönliche Erinnerung mit nach Hause nehmen: Der Botschafter nahm sich Zeit für reichlich Autogramme und Selfies.

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