"Enser Ausbildungsmarkt" rollt Schulabgängern den "roten Teppich" aus  

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Gute Wünsche richteten alle Redner bei der „amie“-Eröffnung an die Jugend.

Bremen – An einem mangelte es am Samstagmorgen nicht: an guten Wünschen. Und die richteten sich vor allem an jene, für die der mittlerweile 9. „Enser Ausbildungsmarkt“ um punkt 10 Uhr in der Conrad-von-Ense-Schule seine Türen überhaupt geöffnet hatte: die Heranwachsenden, die – das Ende ihrer Schullaufbahn im Blick – nach neuen Perspektiven Ausschau halten.

Über 50 heimische, aber auch auswärtige Unternehmen, Institutionen und Schulen aus der näheren Umgebung präsentierten dafür die unterschiedlichsten Ausbildungsmöglichkeiten, rollten den Jugendlichen damit fast schon den „roten Teppich“ aus. 

Dabei zeigte sich Initiativkreis-Vorstandsmitglied Ingo Bankamp in seiner Begrüßung durchaus stolz, dass es dem Initiativkreis wieder gelungen sei, diese „sehr erfolgreiche Veranstaltung“ zu organisieren. Er wünschte allen Jugendlichen viel Erfolg bei ihrer Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz und den Ausstellern ein glückliches Händchen bei ihrer Suche nach dem richtigen Auszubildenden.

Barbara Feldmann, Mitglied des Berufs-Orientierungs-Teams an der Conrad-von-Ense-Schule dankte in ihrer Ansprache vor allen den Ausstellern für ihre Bereitschaft, den Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich schon im Vorfeld ihrer Schulentlassung orientieren zu können.

Enses Beigeordneter Andreas Fresen wiederum unterstrich, dass gerade die Jugend der Verwaltung „sehr wichtig“ sei. Denn eine gute Ausbildung sei die Voraussetzung für eine glückliche Zukunft. Den guten Wünschen schloss sich auch die stellvertretende Landrätin Irmgard Soldat an. Sie sprach den Organisatoren „höchste Anerkennung“ dafür aus, dass der „Enser Ausbildungsmarkt“, die amie“, schon so viele Jahre in Ense stattfindet.

Heiko Klapp, der für die gleichnamige Bäckerei und Konditorei Klapp in diesem Jahr die Schirmherrschaft der „amie“ übernommen hat, räumte ein, dass das Handwerk derzeit für viele Schulabgänger „leider nicht die erste Wahl“ sei. „Aber auch die Handwerksbetriebe geben euch gute Chancen, einen zukunftsfähigen Beruf zu erlernen, ob auf der Baustelle, als Elektroinstallateur oder Anlagentechniker, als Dachdecker, Landschaftsbauer oder in der Produktion von Lebensmitteln als Metzger oder Bäcker. „Schaut euch hier um, es sind über 50 verschiedene Wege zur Wahl einer Ausbildung und für ein zufriedenes und glückliches Arbeitsleben.“ 

Nachdem auch Schülersprecher Nico Kleine die Besucher begrüßt hatte, bestand dann die Gelegenheit, sich bei einem Rundgang durch die Aula, die Mensa, einige Klassenräumen sowie dem Foyer einen ausführlich Überblick über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zu verschaffen.

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