Ense zählte in 2016 bei 93 Geburten 12 733 Einwohner

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Ist und bleibt attraktiv als Wohnstätte und Arbeitsplatz: In den 14 Ortsteilen der Gemeinde Ense leben aktuell 12 733 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder.

Bremen -  Erneut knapp 100 Geburten und doch ein Rückgang bei den Einwohnerzahlen. Die Bilanz der Gemeinde Ense zum Jahresende ist gemischt.

Das zumindest geht aus der jüngsten Einwohnerstatistik hervor, die Bürgermeister Hubert Wegener jetzt präsentieren konnte. Danach lebten in der Gemeinde Ense 12 733 Einwohner, neun weniger als noch Ende November mit 12 742 Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern. Deutlicher allerdings wird der Rückgang im Jahresvergleich: Denn Ende Dezember lebten noch 12 841 Personen in Ense, 108 Einwohner mehr. Keine Überraschung bleibt dabei: Bremen ist weiter größter Ortsteil mit 3 421 Einwohnern vor Niederense (3 271) und Höingen (1 876). Kleinster Ortsteil ist nach wie vor Bilme mit 31 Einwohnern vor Gerlingen (53) und Bittingen (94).

Dabei zeigt auch die Dezember-Statistik: Die Zahl der Zuzüge (39) und Geburten (5) liegt deutlich unter der Zahl der Wegzüge (42) und Sterbefälle (11). Erwartungsgemäß zog es die meisten Zuzüge nach Bremen (11) und Niederense (8). Parsit verzeichnete fünf Zuzüge, Lüttringen vier, Ruhne und Höingen je drei sowie Waltringen, Sieveringen, Oberense, Gerlingen und Bittingen je einen Zuzug. Bei den Wegzügen lag Sieveringen mit neun an der Spitze vor Bremen und Höingen mit je sieben, Niederense sechs, Lüttringen vier, Waltringen und Parsit je drei, Ruhne zwei und Oberense mit einem. Über das gesamte Jahr zählte man 531 Zuzüge, 619 Wegzüge und 113 Sterbefälle, aber eben auch 93 Geburten.

Damit wurden zwar sechs neue Enser Erdenbürger weniger gezählt als mit Ablauf des Jahres 2015. Erfreulich ist diese Zahl aber allemal. Denn damit ist die Existenz der Kindertageseinrichtungen weiter gesichert, wie Bürgermeister Hubert Wegener nicht müde wird zu betonnen. Und: Der absolute „Geburtenknick“ mit nur 72 neuen Erdenbürgern in Ense 2010 war in der Tat ein Einzelfall.

Jedoch gilt auch: Jahre, in denen 161 (1996), 154 (1998), 128 (1995) oder 121 (1997) Geburten im Standesamt registriert wurden, gehören ebenfalls schon lange der Vergangenheit an.

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