IG Pro Ense mit Online-Petition zum Höinger Industriegebiet nicht unzufrieden

+
"Bei zukünftigen Industrieplanungen sollen Alternativen zum Industriegebiet Höingen gesucht werden unter größtmöglicher direkter Beteiligung der Bürger“, so die IG Pro Ense

Bremen – Die Interessengemeinschaft (IG) Pro Ense reagiert auf den Anzeiger-Bericht über die schwache Resonanz auf ihre Online-Petition vom 9. Januar. 379 Personen hatte bis dahin die Petition unterstützt, von 2.000 war man ausgegangen.

Und Christina Loewer schreibt für die IG: „Wenn man nur das Sammelziel und die erreichten Unterschriften sieht, können wir diese Sichtweise schon verstehen“. Es stecke jedoch mehr dahinter, „und wir sind überzeugt, dass wir mit unserer Aktion bereits viel bewegt haben.“

Das Sammelziel von 2 000 Unterschriften sei keine Vorgabe gewesen. „Wir als Autoren hatten die Möglichkeit, selbst festzulegen, was das Sammelziel sein soll.“ Die IG sei davon ausgegangen, dass bei circa 12 500 Einwohnern in Ense die Marke von 2 000 Unterschriften zu erreichen sei. „Wir haben jedoch nicht berücksichtigt, dass es lediglich circa 5 400 Haushalte in Ense gibt. In vielen Haushalten, in denen mehr als eine Person lebt (was die meisten sein werden), wurde sicher nur eine Stimme abgegeben. Somit wäre ein Sammelziel von zum Beispiel 750 sicher realistischer gewesen. Unter diesen Gesichtspunkten sind wir mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden“. Hinzu komme, dass durch eine Angabe auf der Petitionsseite der auf dem Flyer angegebene Link nicht funktioniert aber, was man von einigen Ensern erfahren habe. Und: Über die Sozialen-Medien seien Diskussionen geführt worden, „die uns in ein falsches Licht rücken. Wir möchten unterstreichen, dass wir nicht gegen die Industrie und gegen Arbeitsplätze in Ense sind.“ Mit Blick auf das bislang Erreichte schreibt die IG: „Wir haben bereits Gespräche mit der Gemeindeverwaltung, dem Initiativkreis, der CDU und der SPD geführt. Weitere Gespräche sind angedacht. Die bisherigen Gespräche sind unserer Meinung nach gut und konstruktiv verlaufen“ Die Online-Petition der IG Pro Ense spricht sich „dafür aus, dass die Ausdehnung des Höinger Industriegebietes begrenzt wird. Bei zukünftigen Industrieplanungen sollen Alternativen zum Industriegebiet Höingen gesucht werden unter größtmöglicher direkter Beteiligung der Bürger“.

Die Online-Petition ist erreichbar über: https://www.openpetition.de/petition/online/begrenzung-des-hoeinger-industriegebietes

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare