Aktion trotzdem erfolgreich

DRK muss 50 Blutspender nach Hause schicken - das ist der Grund

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Die Liegen konnten in der Schützenhalle mit ausreichendem Abstand aufgestellt werden.

Ense-Bremen – Auch beim regulären Blutspendetermin in Bremen war in der aktuellen Situation um die Corona-Pandemie die Bereitschaft der Enser zur Blutspende groß.

Zum Abschluss der Aktion mussten allerdings 50 bereitwillige Spender wieder nach Hause geschickt werden, die noch in einer langer Schlange auf dem Bürgersteig vor der Schützenhalle und dem Feuerwehrgerätehaus anstanden – der Grund: Bis zur langwierigen Abfertigung aller Wartenden wäre der Rahmen der Veranstaltung zeitlich zu sehr überschritten worden. Das DRK Ense hatte die Anstehenden zwischenzeitlich auch schon mit einem Becher Kaffee versorgt. Zwar mit Bedauern, aber doch verständnisvoll traten die verhinderten Blutspender dann den Heimweg an. 

Letztendlich waren es 148 Blutspender, die am Donnerstag auf den weit auseinander stehenden zehn Liegen in der Halle Platz nehmen konnten, darunter auch sieben Erstspender. Der Ablauf bis zur Anmeldung und zur Blutentnahme war dieses Mal ungewohnt langwierig: Die Blutspender wurden einzeln durch die linke Tür zur Veranda in die Schützenhalle eingelassen. 

Parcours zur Spende

Als erstes mussten dort die Hände desinfiziert werden und eine Ärztin fragte im Anschluss an das Fiebermessen nach Erkrankungen. Dann ging es über einen abgesteckten Parcours wieder in den Hallenvorraum zurück und von dort zur Anmeldung in die Schützenhalle. Alle üblichen Stationen auf die Blutspende konnten mit gut vorbereiteten Ständen aufgesucht werden, sodass sich die Blutspender nur mit genügendem Abstand begegnen mussten. 

Dies wurde von jungen Mitgliedern des Enser Rotkreuzes beaufsichtigt. Das DRK hatte viele dieser Helfer im Einsatz, während man auf die älteren in der aktuellen Situation lieber verzichtete. Alle Mitarbeiter mit Mundschutz und Handschuhen ausgerüstet. 

Auch das gewohnte Imbissangebot musste entfallen. Stattdessen erhielten alle Blutspender ein Lunch-Paket.

Der nächste Termin ist am Dienstag, 7. April, 16 bis 20 Uhr in der Hubertus-Halle in Niederense.

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