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Kreis Soest gibt Ergebnis bekannt: Lärmentwicklung bei der Firma Pauli

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Die Lichtbänder auf dem Dach bei Pauli werden gegen schallgedämmte Lüftungselemente ausgetauscht. Spätestens in drei Wochen sei diese Schallschutzmaßnahme beendet, erläutert der Kreis Soest zur zeitlichen Perspektive.

Parsit - Die Lärmentwicklung der Firma Pauli bewegt sich innerhalb der zulässigen Werte. Das ist Ergebnis des Messberichtes, den ein unabhängiger Sachverständiger im Auftrag der Fachbehörde beim Kreis Soest vorgelegt hat.

Die Messungen hätten ergeben, „dass die Werte eingehalten werden“, erläuterte Michael Joswig, in der Kreisverwaltung zuständig für den Bereich Bauen und Immissionsschutz.

Die Behörde bearbeitete den Fall nicht ohne Verständnis für die Beweggründe der Nachbarschaft. Der betreffende Bereich in der Gemeinde Ense sei gekennzeichnet durch eine extrem ruhige Lage. Anders als in Nachbarschaften von Autobahnen oder ähnlichen Anlagen gebe es hier keinen Grundpegel an Störgeräuschen. In dieser Situation trete jede Geräuschentwicklung umso deutlicher hervor – so auch im vorliegenden Fall für die Anlieger des Parsiter Firmengeländes. Der Gesetzgeber hat für solche Situationen Grenzwerte festgelegt, bis zu denen eine Geräuschentwicklung für das Umfeld zulässig ist. Die Erhebung des Sachverständigen habe ergeben, dass diese Zumutbarkeitsschwelle im vorliegenden Fall nicht erreicht werde.

Ende der Arbeiten in rund drei Wochen

Vor diesem Hintergrund richtet die Kreisbehörde den Blick nicht zuletzt auf die laufende Baumaßnahme der Firma Pauli, die zur Verbesserung des Lärmschutzes neue Investitionen am Gebäude auf den Weg gebracht hat.

In rund drei Wochen, so die aktuelle zeitliche Perspektive der Soester Behörde zur Baumaßnahme in Parsit, werden die zusätzlichen Schallschutzelemente angebracht und die Arbeiten beendet sein. Und wenn auch gegenwärtig bereits die zulässigen Werte eingehalten würden, werde es „spätestens dann auch für die Anlieger passen“, so die zuständige Fachbehörde beim Kreis Soest.

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