Ense

KiFF-Angebot schrumpft wegen Corona

Solch ein Foto wie im vergangenen Jahr wird es in diesem Sommer nicht geben – zumindest nicht mit einer derart großen Gruppe.
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Solch ein Foto wie im vergangenen Jahr wird es in diesem Sommer nicht geben – zumindest nicht mit einer derart großen Gruppe.

Bremen – Das Kinderferien- und Freizeitprogramm (KiFF) in Ense wird auch in diesem Jahr stattfinden. Das gab die Gemeinde in einer Pressemitteilung bekannt. So soll das Programm ablaufen. 

Nach einer Prüfung des KiFF-Organisationsteams des Pfarrgemeinderates, der Gemeinde und der verschiedenen Veranstalter werden die Angebote an die geltende Corona-Schutzverordnung angepasst, sodass die Events für die Kleinen unter der Beachtung der Hygieneregeln und Vorschriften durchführbar sind. 

„Daran war uns auch sehr gelegen“, erläutert Dennis Schröder, als Fachbereichsleiter im Rathaus unter anderem für diese Bereich zuständig, im Gespräch mit dem Anzeiger. Gerade in diesen Zeiten ist solch ein Angebot extrem wichtig.“ 

Einige Abstriche beim Programm mussten er und seine Kollegen allerdings vornehmen. So müssen die Kinder zu jeder Veranstaltung eine Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen. Anders geht es nicht. 

Voranmeldung ist nötig

Dazu ist diesmal eine Voranmeldung für das dreiwöchige, kostenfreie Angebot Spiel, Spaß, Sport in der Bremer Ballspielhalle erforderlich. Bisher konnte dort jedes Kind ganz spontan vorbeikommen und mitmachen, doch Corona lässt das 2020 nicht zu. 

„Wer kommen will, muss sich jetzt zuvor in einem Online-Tool anmelden“, erklärt Schröder. „Wir werden die Veranstaltung auch auf 30 bis 35 Kinder pro Tag abspecken müssen.“ Sonst waren immer um die 100 Kinder durch die Halle geflitzt. Der Startschuss für Spiel, Spaß und Sport in der Bremer Halle verzögert sich aber nicht, sondern fällt wie geplant auf den Ferienbeginn am 29. Juni. 

Vereinsangebot bleibt bestehen

Doch KiFF ist weitaus mehr als Spiel, Spaß, Sport in der Ballspielhalle: So organisierten Vereine stets verschiedene Veranstaltungen für den Nachwuchs. Und daran ändert sich auch trotz Corona nichts. „Zu 70 bis 80 Prozent bleiben die Vereinsangebote erhalten“, berichtet Schröder. Diese Veranstaltungen sind jedoch bekanntlich nicht umsonst, die Kosten werden mit einem SEPA-Lastschriftverfahren abgebucht. Auch hierfür ist eine Online-Anmeldung nötig. 

Programmheft nur online 

Ein Programmheft für das diesjährige Angebot wird es jedoch nicht geben – zumindest in gedruckter Form. „Aufgrund der Kürze der Zeit, in der wir alles klären und organisieren mussten, war das nicht möglich“, erklärt Schröder. „Doch ab dem 8. Juni kann man das Heft online einsehen.“ Das alles wirkt im ersten Moment zwar etwas umständlich, ist allerdings die einzige Chance, das Ferienprogramm für die Kinder am Leben zu erhalten. „Und besser so, als gar kein Angebot“, findet Dennis Schröder.

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