Ense ist für den Katastrophenfall gerüstet 

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Im Funkraum des Feuerwehrgerätehauses Bremen gingen die verschiedenen Alarmierungen bei Michael Peck (links) und Harald Mohr ein. Nach Absprache mit dem Einsatzstab der Feuerwehr wurden die ausrückenden Einsatzkräfte angefunkt.

Bremen – DRK, Feuerwehr und Gemeindeverwaltung sind für den Katastrophenfall gerüstet. Das wurde bei einer erstmals durchgeführten Großübung deutlich.

Bei dem angenommenen Ernstfall ging es um die Arbeitsweisen des Einsatzstabs der Feuerwehr in Verbindung mit dem Krisenstab der Gemeinde Ense. Und Andreas Düser, Leiter der Feuerwehr, sowie Bürgermeister Hubert Wegener zogen im Nachgang der gemeinsam durchgeführten Übung ein positives Fazit. 

Bei einem Einsatz gehen die Alarmierungen über die Rettungsleitstelle des Kreises Soest im Funkraum der Feuerwehr Ense ein, der erst vor wenigen Tagen offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Für die Übung wurden im Vorfeld mögliche Einsätze ausgedacht, die die Feuerwehr Ense erreichen könnten. Aufgrund der zunehmenden Intensität der Einsätze, rief die Feuerwehr den „Einsatzstab Feuerwehr“ zusammen.

Insgesamt musste der Einsatzstab Feuerwehr über 30 Einsätze koordinieren und bearbeiten. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch das DRK Ense und den Bauhof. Für einige Einsätze war zudem die Unterstützung der Gemeindeverwaltung notwendig. Dazu wurde der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ (SAE) der Gemeinde Ense einberufen. 

Der SAE gilt als administrativ-organisatorische Komponente im Krisenfall, während die Feuerwehr als operativ-taktische Komponente die Einsatzleitung übernimmt. Der SAE ist eine besondere Organisationsform der Gemeinde Ense, der situationsbezogen über einen zu bestimmenden Zeitraum eingerichtet wird. 

Beispiele für die Notwendigkeit zur Einrichtung eines SAE (eigenständig oder parallel zum Krisenstab des Kreises) können Szenarien wie Unwetter, Bombenfund, Hochwasser, Großbrand, (Tier-)Seuchen, usw. sein. Stationiert wurde der SAE im Rathaus der Gemeinde Ense. Auf dem Whiteboard wurden alle Alarmierungen gesammelt. Die Einsatzleitung steuerte von hier die verschiedenen Einsätze. Unterschieden wurde hierbei unter anderem in Prioritäten sowie erledigte Einsätze. Auf der magnetischen Übersichtskarte des Gemeindegebietes wurde stets ein Livebild der Einsatzlage dargestellt.

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