5000 Euro

Jury entscheidet über „Heimat-Preis“-Gelder

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Gemeinderat segnet "Heimat-Preis" ab. 

Bremen – In einer kurzen Sitzung vor der politischen Sommerpause hat der Enser Gemeinderat den „Heimat-Preis“ endgültig abgesegnet. Zuvor hatte schon der Hauptausschuss – nach einer längeren Diskussion – zugestimmt. Offen blieb dort die Verteilung des Preisgeldes von 5000 Euro.

Der SPD passte die Staffelung von 2500, 1500 und 1000 Euro nicht, die in dem CDU-Antrag für die drei Preisträger vorgeschlagen wurde. „Dass wir uns den Spielraum nehmen, finde ich nicht gut“, legte SPD-Fraktionschef Michael Heierhoff im Rat nach. Er plädierte zunächst dafür, der Jury die Entscheidung zu überlassen, in welcher Höhe das Preisgeld an die jeweiligen Sieger ausgeschüttet wird.

Christian Brunnberg (FDP) fragte die Runde, ob sich am Ende überhaupt drei Preisträger finden lassen, sodass die Festlegung einer Staffelung ohnehin obsolet sei. Klaus-Jürgen Osterhaus (CDU) verteidigte den Vorschlag aus den eigenen Reihen: „Die Summen sollten in den Beschluss mit einfließen. Wir sollten das Geld nicht hin und her schieben. Es sollte klar sein, wie die Preise festgelegt sind.“

Einigung einstimmig

Bürgermeister Hubert Wegener beschwichtigte, wichtiger als die Staffelung, die „ist bei der Geschichte nur eine Kleinigkeit“, sei, dass man überhaupt Fördergelder vom Land ausschütten könne. In diesem Punkt waren sich alle Ratsmitglieder einig.

Am Ende einigten sich die Anwesenden einstimmig darauf, dass der Jury nur empfohlen wird eine Staffelung nach CDU-Vorschlag vorzunehmen, es aber nicht vorgeschrieben ist.

Die Jury besteht künftig aus dem Bürgermeister, seinen beiden Stellvertretern und dem Vorsitzenden des für Kultur zuständigen Ausschusses.

Der „Heimat-Preis“, der auf der Grundlage des Förderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen“ ausgeschüttet werden kann, soll in Ense nach folgenden drei Kriterien verteilt werden:

  • Förderung des Heimatbewusstseins
  • Gestaltung des gesellschaftlichen
  • Zusammenhalts in der Gemeinde Ense Projekte, die das Leben in der Gemeinde Ense attraktiv gestalten

In dem Beschluss des Rates heißt es, dass die Projekte allgemein zugänglich, nachhaltig und im Gemeindegebiet entweder abgeschlossen oder umsetzungsreif geplant sein sollen. Stichtag ist der 31. Oktober.

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