CDU in Ense gegen neue Erschließungsstraße fürs Baugebiet Höinger Heide IV

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Die Anlieger der Hülshoff-Straße befürchten, dass die Trasse vor ihrer Haustür nicht mehr als Spielstraße von den Kindern genutzt werden kann, wenn über sie die Erschließung des Baugebietes „Höinger Heide IV“ erfolgt.

Höingen - Die CDU spricht sich gegen den Bau einer zusätzlichen Erschließungsstraße aus. Das hat Fraktionschef Heinrich Frieling nach Beratungen der Ratsmannschaft erklärt.

So können die Christdemokraten die Idee der Verwaltung zwar nachvollziehen, insbesondere zur Entlastung der Bürger an der Hülshoff-Straße eine zusätzliche Zuwegung zu bauen. Letztendlich aber sehen sie in einem solchen Schritt mehr Nachteile als Vorteile.

So hält man in der CDU den Aufwand nämlich für relativ hoch: baulich durch den teilweisen Rückbau der Zuwegung nach Beendigung der Erschließung, finanziell durch die Kosten von 140.000 Euro. „Wir wollen keine unnötige Versiegelung und sehen keinen wesentlichen Vorteil der Gemeinde durch die verbleibende Reststraße“, so Heinrich Frieling. Zudem möchte man die Erschließungskosten für das Baugebiet „nicht unnötig in die Höhe treiben“.

Für den Einsatz von Steuermitteln fehle es an der Notwendigkeit. Wie bereits im Hauptausschuss angesprochen, sieht die CDU im Bau der zusätzlichen Erschließung „einen Präzedenzfall für andere Baugebiete.“ Es sei immer klar gewesen, „dass hier die weitere Erschließung über die Hülshoff-Straße erfolgen würde. Die Straße ist bereits so angelegt“, so die CDU. 

Die FDP hat sich noch nicht abschließend festgelegt, würde dem Bau einer neuen Straße aber nicht zustimmen, wenn dadurch die Bauherren in der Höinger Heide IV finanziell belastet würden, wie Fraktionschef Christian Brunnberg erklärte.

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