Funkmast-Streit: Hitzige Diskussionen und Vorwürfe bei der zweiten Bürgerversammlung

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70 Teilnehmer war bei der Bürgerversammlung vor Ort.

Die rechtskräftige Baugenehmigung vom Kreis Soest für den Funkmast am Höinger Weg ist der Bürgerinitiative (BI) Lüttringen weiter ein Dorn im Auge.

Deswegen hatte die BI am Montagabend zu einer weiteren Bürgerversammlung eingeladen, um die Bürger auf den neuesten Stand zum Bau der mehr als 36 Meter hohen Anlage zu bringen.

Rund 70 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt. Es entwickelte sich eine emotionale Diskussion – mit Vorwürfen in Richtung der Gemeindeverwaltung und der Kommunalpolitiker. Alfred Bieker erklärte für die BI, dass die Gemeinde die „Anwältin ihrer Bürger“ sei, man sich von ihr „übervorteilt“ fühle. 

Ziel der BI ist weiterhin, dass ein unabhängiges Gutachten, das rund 7000 Euro kostet, von der Gemeinde in Auftrag gegeben wird. In Richtung Ratsmitglieder formulierte die BI den Vorwurf, dass sie sich nicht genügend um das Thema gekümmert hätten. Silvia Klein (CDU) ließ wissen, dass der Kreis Soest die genehmigende Instanz sei. Zudem wies sie darauf hin, dass die BI eine Einspruchsfrist von vier Wochen nach Erteilung der Baugenehmigung habe verstreichen lassen. 

Corona-Pandemie habe Möglichkeiten eingeschränkt

Auf Nachfrage erläuterte Bieker, dass die Genehmigung nicht anzufechten gewesen wäre und man durch die Corona-Pandemie in den Möglichkeiten eingeschränkt war. Für die Ratssitzung am 3. September will man einen Fragenkatalog formulieren, der vom Bürgermeister beantwortet werden soll.

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