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Ense öffnet das Testzentrum wieder - an anderer Stelle

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Von: Philip Maack

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Am 26. November geht das Testzentrum in Betrieb.
Am 26. November geht das Testzentrum in Betrieb. © Müller

In Ense wird ab Freitag wieder auf Corona getestet. Diesmal allerdings nicht in der Hubertushalle.

Bremen – Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Pandemie-Geschehen hat sich die Gemeinde Ense entschlossen, wieder ein Corona-Testzentrum zu öffnen. Dieses nimmt den Betrieb ab Freitag, 26. November, auf.

Dabei greift Ense jedoch nicht erneut auf die Hubertushalle in Niederense zurück. Ab testet die Gemeinde in der Alten Post in Bremen.

Hubertushalle gerade nicht ideal

„Wir sind beim ersten Mal nach Niederense gegangen, weil die Parkplätze an der Hubertushalle besser zugänglich sind als die an der Bremer Schützenhalle“, erklärt Andreas Langesberg von der Verwaltung. „Jetzt aber ist die Hubertushalle unter anderem wegen Umbauarbeiten und Vermietungen nicht mehr ideal für uns.“ So müsste das Testzentrum zwischen manchen Öffnungszeiten ab- und wieder aufgebaut werden.

Als neuer Teststandort kamen für die Gemeinde nur Stellen in Bremen und Niederense in Frage. So fiel die Wahl auf die Alte Post. Die steht aktuell leer. „Außerdem gibt es dort auch Parkplätze“, sagt Langesberg. Barrierefreier Zugang inklusive.

Drei Termine in der Woche

In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem DRK-Ortsverein Ense bietet die Verwaltung in der Alten Post zunächst drei Testtermine in der Woche an. Dienstags von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr, freitags von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr.

„Den Bedarf können wir aber noch überhaupt nicht abschätzen“, sagt Marion Schirp von der Verwaltung. „Doch wir haben die Möglichkeit, die Zeiten noch zu erweitern.“ Für das erste Test-Wochenende seien bei ihr schon Buchungen eingegangen. Wer sich einen Termin sichern möchte, kann dies auf der Gemeinde-Homepage www.gemeinde-ense.de tun.

Die Kosten für die Einrichtung des neuen Testzentrums muss die Gemeinde erst einmal auslegen. „Wir müssen ja beispielsweise die Tests besorgen“, erklärt Langesberg. Später werde man das aber mit der Kassenärztlichen Vereinigung abrechnen können.

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