Ense

Förderung für Sieveringens Multifunktionsplatz ist sicher

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Auf diesem Gelände in Sieveringen soll der Multifunktionsplatz entstehen.

Ense – Sieveringen wird einen Multifunktionsplatz bekommen, verspricht Timo Jäckel. Er ist Leiter des Leader-Managements in der Region „Börde trifft Ruhr.“

Leader ist eine Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes und hat der heimischen Region 2,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ein kleiner Teil davon ist aktuell für einen Multifunktionsplatz in Sieveringen geblockt, die Durchführung sogar schon beschlossen.

 „Das wird ein Platz mit Spielplatzelementen, aber auch generationenübergreifenden Möglichkeiten“, erklärt Timo Jäckel. Rund 53 000 Euro soll das Projekt kosten, 34 000 Euro Leader-Zuschüsse sind eingeplant. Den Rest trägt die Gemeinde. „Leader steuert immer nur maximal 65 Prozent bei“, so Jäckel. „Die Höchstsumme beträgt dabei 250 000 Euro.“ 

Umsehen nach alternativen Fördermitteln

Von solchen Kosten ist das Projekt in Sieveringen zwar weit entfernt, wann es aber umgesetzt wird, ist trotzdem noch unklar. Momentan schauen sich Jäckel und seine Kollegen nämlich noch nach alternativen Fördermöglichkeiten für den Multifunktionsplatz um. „Das machen wir bei einigen anderen Projekten auch“, sagt der Regionalmanager. Solange es aber keine anderen zugesicherten Gelder gebe, blieben die Leader-Mittel für Sieveringen fest eingeplant. „Es geht eben darum, auch über unsere eigenen Gelder hinaus so viele Projekte wie möglich auf den Weg zu bringen.“ 

Zurzeit steht die Möglichkeit im Raum, den Platz über die Strukturrichtlinie „Ländlicher Raum“ des Landes Nordrhein-Westfalen zu finanzieren. „Wir könner aber noch nicht sagen, ob das klappt“, erzählt Timo Jäckel. Wegen Corona stehe aktuell alles auf der Bremse. Schon in Lüttringen hat Leader einen Multifunktionsplatz gefördert, auch dort wurde eine Alternative gesucht – jedoch vergeblich. Die Strukturrichtlinie des Landes griff hier nicht, weshalb Leader den Geldtopf öffnete. Timo Jäckel wartet jetzt gespannt darauf, wie es sich in Sieveringen entwickelt.

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