Ense erwartet 300.000 Euro aus dem Landesprogramm  „Moderne Sportstätten 2022“

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300.000 Euro erwartet Ense aus dem Landesprogramm  „Moderne Sportstätten 2022“

Bremen – 300 000 Euro aus dem Landes-Programm „Moderne Sportstätten 2022“ fließen aller Voraussicht nach nach Ense. Und mit der Veröffentlichung der Förderrichtlinien am 13. Juni dürfte dann auch fest stehen, für was das Geld konkret eingesetzt werden darf.

Davon zumindest geht Fachbereichsleiter Dennis Schröder, im Rathaus unter anderem für Sportangelegenheiten zuständig, aus, wie er am Mittwoch im Gespräch mit dem Anzeiger mitteilte. Und nicht zuletzt in Höingen wird man diese Entwicklung mit Interesse verfolgen.

Denn aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ soll auch ein Teil des Kunstrasen-Baus in Höingen mitfinanziert werden. Da bislang – und auch bis zur jüngsten Sportausschusssitzung im April – eben noch nicht klar ist, wie die Fördermittel eingesetzt werden dürfen, konnte noch nicht mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden. Denn groß ist die Gefahr, bei einem vorzeitigen Baustart die Zuwendung zu verlieren. Insofern legten sich Politik und Verwaltung Zurückhaltung auf. Auch mit der Konsequenz, etwas später als geplant, mit der Umwandlung des Naturrasen- in einen Kunstrasenplatz beginnen zu können.

Wobei Dennis Schröder auch andeutet: Selbst wenn mit dem Landesprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ der Bau eines Kunstrasenplatzes finanziert werden darf, werde wohl nicht das ganze Geld in dieses eine Projekt fließen. Vielmehr werde man sich mit allen Sportvereinen in Verbindung setzen, um zu sehen, wo es Begehrlichkeiten gibt. Etwa für solche Projekte, die über andere Förderprogramme nicht zum Zuge gekommen sind. So gab es für den TuS Bremen für die Grundsanierung des Sportheims aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ kein Geld. Bei der Mittelvergabe wird auch der Kreissportbund ein Wort mitreden.

Wie mehrfach berichtet, stehen für den Bau des Kunstrasens in Höingen im Haushalt der Gemeinde Ense für dieses Jahr 165.000 Euro und für 2020 weitere 135.000 Euro bereit. Eine Bedingung dafür war der Beitritt des Höinger SV zum FC Ense, der im März vollzogen wurde.


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