Gisela Wiegard

Ein Dorf sagt Danke: Erzieherin nach fast 50 Jahren verabschiedet

Gisela Wiegard wurde verabschiedet.
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Gisela Wiegard wurde verabschiedet.

Keine 100 Meter weit ist der Autokorso am Mittwochnachmittag auf der Bahnhofstraße in Niederense gerollt, da musste die Handvoll hupender Autos bereits das erste Mal stoppen. 

Ense - Ein älteres Pärchen wollte Gisela „Gilla“ Wiegard mit einigen persönlichen Worten in den Ruhestand verabschieden.

Nach fast 50 Jahren als Erzieherin – 49 waren es genau – in der Kita St. Bernhard in Niederense bekam die 63-Jährige einen Abschied mit zahlreichen Überraschungen. Ein Autokorso durch Niederense war der Höhepunkt.

Erzieherin verabschiedet: „Wie die Queen?“

„Muss ich jetzt winken wie die Queen?“, fragte eine emotionale Gilla Wiegard, als sie von einer Kollegin im Cabrio auf den Vorplatz der Kirche gefahren wurde. Und sie musste winken. Überall auf der zuvor bekannt gegebenen Strecke wollten neue und alte Kinder Abschied von der beliebten Erzieherin nehmen.

Auf dem Steetsberg warteten sogar Luftballons auf die Niederenserin, die mit 14 Jahren angefangen hatte, in der Kita zu arbeiten. Bereits am Morgen wurde Gisela Wiegard in der Kita verabschiedet – Corona-bedingt überreichten die einzelnen Gruppen die Geschenke im Außenbereich.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, erklärte Gisela Wiegard. Völlig verzichten auf Kinder in ihrem Alltag muss die Großmutter von zwei Enkelkindern aber nicht. Außerdem soll sie sich um den Familienhund kümmern, sagt sie mit einem Lachen. 

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