„Haus am Spring“: Abriss des Komplexes hat begonnen

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Derzeit wird das Nebengebäude von einem Spezialbagger abgerissen.

Bremen - Ein gewaltiger Abrissbagger sorgt derzeit in der Bremer Dorfmitte für Aufsehen. Denn jetzt haben die Abrissarbeiten am Nebengebäude des „Haus 1 am Spring“ begonnen. Auf der freigewordenen Fläche sollen künftig 30 Wohneinheiten entstehen.

Viel ist schon jetzt vom Nebengebäude nicht mehr übrig – der Bagger macht mit dem Bau kurzen Prozess. In wenigen Tagen soll von dem Komplex nur noch der Schutt übrig sein. Im Anschluss daran wird begonnen, das „Haus 1 am Spring“ abzureißen, teilte ein Baustellen-Arbeiter mit.

Insgesamt sollen 30 Wohneinheiten für barrierefreies Wohnen und ausreichend Stellplätze für Fahrzeuge entstehen. Die Nachfrage für die Wohnungen sei groß, sagt Andreas Rother, der gemeinsam mit Wilhelm Wrede das Projekt „Wohnen am Park“ umsetzt. Ganz in Vergessenheit soll das „Haus am Spring“ nicht geraten – der Neubau soll in der Farbgestaltung an das „Gelbe Haus“ erinnern. Die Wohnungen sollen eine Größe von 74 bis 156 Quadratmetern haben.

„Haus am Spring“ steht schon lange leer

Das Sozialwerk St. Georg unterhielt am Standort in Bremen rund 30 Jahre lang drei Wohnhäuser für Menschen mit Behinderungen, das so genannte „Haus am Spring“ und die zugehörigen Häuser Waterlappe 15 und 17. Für das „Haus am Spring“ wurde ein Ersatzbau in Unna errichtet, der im Frühjahr 2016 fertiggestellt und kurz darauf bezogen wurde. Das „Haus am Spring“ steht seit der Inbetriebnahme des Neubaus in Unna leer. - jvh

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