Ehrenbrudermeister stellt Oberense zum Jubiläum ein blendendes Zeugnis aus

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Aufgestellt ist pünktlich zum Jubiläum auch der Stein mit der Inschrift „750 Oberense“ und dem Wappen an der Bremer Straße auf dem Kapellenplatz, an dem Christian Schlösser (rechts) und Christian Aßhoff (links) jetzt die Chronik präsentierten.

Oberense – Das Lob kommt aus berufenem Munde, und zwar vom Ehrenbrudermeister der Johannes-Schützen höchstpersönlich, dem Niederenser Rainer Busemann. Und für ihn zeichnet sich Oberense, „das kleine Dorf am Haarstrang, im Osten der Gemeinde Ense liegend, (...) bis heute besonders durch das gelebte und immer praktizierte, freundschaftliche Miteinander auch mit den Bewohnern der Nachbardörfer aus Volbringen, Bilme und Bittingen aus.“

Das jedenfalls schreibt er im Vorwort zur frisch erschienenen Chronik „Oberense – 750 Jahre“ anlässlich der bevorstehenden Feierlichkeiten am 18. August.

Und Rainer Busemann fährt fort: „Nicht nur die gemeinsam entwickelten Zukunftsideen, sondern auch der stark ausgeprägte Sinn für Gastfreundschaft sind bis zum heutigen Tag ein wichtiger Bestandteil für ein gut funktionierendes Dorfleben.“ Ausdrücklich erwähnt wird von ihm das „lobenswerte Zusammenspiel aller Vereine und Institutionen, welches von einem wirklichen Wir-Gefühl geleitet wird. Neid und Egoismus haben in der heutigen Zeit keinen Platz, um Dörfer wie Oberense zukunftsgerichtet mit dem wichtigen Faktor Heimatgefühl weiterzuentwickeln. Ich bin mir sicher, dass Oberense durch dieses Miteinander eine sehr gute Zukunftsperspektive haben wird.“

In den von Christian Aßhoff aus der Geschichte zusammen getragenen Beiträgen geht es unter anderem um die urkundliche Ersterwähnung Oberenses, die Namensgebung für Oberense, die Volksschule von Oberene, alte Gebäudeinschriften in Oberense und die Flurnamen in Oberense. „Ich würde mich freuen, wenn diese geschichtlichen Beiträge einmal mehr Anregung zum Nachdenken geben könnten. Gleichzeitig können sie aber auch als Anstoß für einen positiven Blick in die Zukunft gesehen werden“, so Rainer Busemann. Nicht zuletzt habe auch die christliche Kirche ihren Platz bei solch einem bedeutsamen Jubiläum, ergänzt der ehemalige Schützenchef. „In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde auch hier vieles bewirkt und das Miteinander auch durch christliche Grundsätze gestärkt.“

Der „herzliche Dank“ Rainer Busemanns gilt Christian Aßhoff und dem Kapellenverein Oberense um den Vorsitzenden Christian Schlösser sowie dem gesamten Vorbereitungsteam. Ihr Beitrag zeige, „wie wichtig das gemeinschaftliche, ehrenamtliche Engagement für unsere Dörfer ist. Es ist das Salz in der Suppe“.

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