Ehrenbrudermeister aus Oberense will Schützenchef im Bezirk Werl-Ense werden

Rainer Busemann ist bereit, im Bezirk an höchster Stelle Verantwortung zu übernehmen.

Niederense – Die Würfel sind gefallen: Rainer Busemann ist bereit, für das Amt des Bundesmeisters der Schützen im Bezirk Werl-Ense zu kandidieren.

Das hat der Ehrenbrudermeister der Johannes-Schützen aus Oberense  am Donnerstag im Gespräch mit dem Anzeiger bestätigt. Und sprechen ihm die Delegierten von 14 Bruderschaften und dem Schützenverein Hilbeck Anfang kommenden Jahres tatsächlich ihr Vertrauen aus, dann würde sich vollziehen, was bereits 2017 zumindest angedacht war.

Denn als Heinrich Weber von den Sebastianus-Schützen aus Werl vor dann drei Jahren in Höingen vom Amt des stellvertretenden Bezirksbundesmeisters in die Chef-Position aufrückte, war klar: Sollte er die Nachfolge von Alfons Wortmann aus Sieveringen als Bezirksbundesmeister antreten, würde das nur von begrenzter Dauer sein. So hatte der Justizfachwirt und Vater von zwei Kindern nämlich angekündigt, im Falle seiner Wahl das Amt lediglich drei Jahre ausüben zu wollen. Danach so, Heinrich Weber, solle der Posten in jüngere Hände weitergereicht werden. Und schon damals deutete sich an, dass diese Rainer Busemann gehören würden. 

Denn der damalige Brudermeister der Oberenser Johannes-Schützen wurde in derselben Sitzung zum stellvertretenden Bezirksbundesmeister gewählt. Mehr als ein Indiz für die Zukunft. Und an genau diese Entwicklung erinnerte Rainer Busemann im Gespräch mit dem Anzeiger gestern auch. Er habe damals den Schützen sein Wort gegeben, sich in die Verantwortung nehmen zu lassen – und daran fühle er sich gebunden. 

Dass damit auf ihn im kommenden Jahr eine Doppelbelastung zukommen kann, insofern er im Herbst 2020 zum Enser Bürgermeister gewählt werden sollte, ist Rainer Busemann bewusst. Allerdings erinnerte er in diesem Zusammenhang auch an seine Aussage im Anzeiger im Juli: „Wer mich kennt, weiß, wie wichtig mir das Ehrenamt ist“, hatte er bei der Ankündigung, sich um den Chefsessel im Rathaus zu bewerben, erklärt. Insofern könne er nicht, sobald sich die berufliche Veränderung vollziehe, von einem Ehrenamt Abschied nehmen.

Die endgültige Entscheidung über eine Kandidatur von Rainer Busemann fällt in einer Vorstandssitzung des Schützen-Bezirks Anfang Januar. Dass dort allerdings der angedachte Wechsel im Amt des Bezirksbundesmeisters in eine andere als die bislang favorisierte laufen wird, halten Insider für ausgeschlossen

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