Dreizügigkeit ist für Conrad-von-Ense-Schule keine Pflicht mehr

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Die Conrad-von-Ense-Schule als Sekundarschule ist die einzige weiterführende Schule in Ense.

Bremen – Bedeutsame Nachricht für die Conrad-von-Ense-Schule. So hat das Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen den Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung und Bereinigung schulrechtlicher Vorschriften erarbeitet, der in einem Punkt auch für die Sekundarschule in Bremen Auswirkungen hat.

So befasst sich der Paragraf 82 mit den Mindestgrößen von Schulen und findet auch Anwendung auf die Conrad-von-Ense-Schule. Bisher hieß es in den Vorschriften, dass „Sekundarschulen mindestens drei Parallelklassen pro Jahrgang haben“ müssen. Eine Fortführung der Einrichtung sei nur möglich, wenn sich aus der Schulentwicklungsplanung ergibt, dass dies im Planungszeitraum nur vorübergehend der Fall ist und Schülern der Weg zu einer anderen Sekundarschule mit mindestens drei Parallelklassen pro Jahrgang nicht zugemutet werden kann. Nun soll gelten: „Sekundarschulen müssen mindestens drei Parallelklassen pro Jahrgang haben. Eine Sekundarschule kann mit zwei Klassen pro Jahrgang fortgeführt werden, wenn nur dann das Angebot einer Schule der Sekundarstufe I in einer Gemeinde gesichert wird“. Das teilt die Verwaltung mit.

Die Conrad-von-Ense-Schule als Sekundarschule ist die einzige weiterführende Schule in Ense. Eine Unterschreitung der Dreizügigkeit wäre somit demnächst rechtlich zulässig. Wobei die Verwaltung darauf hinweist, dass bislang die Dreizügigkeit an der Conrad-von-Ense-Schule mit mindestens 60 Schülern stets erreicht wurde. Dies aber auch nur deshalb, weil zahlreiche Schüler aus den Nachbarkommunen sich für die Weiterbeschulung an der Conrad-von-Ense-Schule entschieden haben.

Der Gesetzentwurf soll den Fortbestand von Sekundarschulen sichern, um Eltern, Lehrern und Gemeinden im ländlichen Raum Planungssicherheit zu geben.

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