Dorfrundgang mit vielen Ideen

Kreisverkehr und Einbahnstraße: SPD will Verkehr in Niederense beruhigen

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Für die Einmündung der Ringstraße in die Bahnhofstraße fordert die SPD die Prüfung einer Einbahnregelung.

Niederense Verkehrsberuhigung, Einbahnstraße, Kreisverkehr: Die SPD Ense zeigte sich beim Dorfrundgang in Niederense voller Tatendrang. An vielen Stellen gab es Lob für Vereine sowie Projekte, aber auch Kritik in Sachen Verkehr. 

Fraktion und Vorstand der Sozialdemokraten nahmen zu Beginn der Tour gemeinsam mit dem Beigeordneten Andreas Fresen und interessierten Bürgern die Einmündung der Ringstraße zur Bahnhofstraße in Augenschein. 

Dabei ging es vor allem um die „für Kinder gefährliche Verkehrssituation“ und die nach Ansicht der SPD stark eingeschränkte Möglichkeit, die Fahrbahn als Fußgänger zu überqueren. Zu den Lösungsansätzen der SPD gehören neben der Verkehrsberuhigung mit einer Busspur auch die Erweiterung des Bürgersteigs sowie eine Einbahnstraßenregelung. 

Man werde einen entsprechenden Antrag zur Entschärfung der Situation in den Rat der Gemeinde einbringen, damit die Möglichkeiten geprüft werden. Das kündigte Wilfried Pater, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, an. Im Falle einer Einbahnstraße soll diese „von oben nach unten“, also in Richtung Bahnhofstraße führen, erklärte Pater.

Lob für den Lindenhof

Die nächste Station des politischen Spaziergangs war der Lindenhof, wo besonders das Engagement der ehrenamtlichen Tätigkeit in Zusammenarbeit mit der Gemeinde zur Erstellung der Räume gelobt wurde. Zielgruppen seien dort Jugendliche und Flüchtlinge – für beide werden Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Spieleabende, Mal- oder Kochkurse und eine Fahrradwerkstatt angeboten. Das Programm soll ständig erweitert werden, die SPD möchte dabei unterstützen. 

Den Dorfrundgang in Niederense begleiteten zahlreiche interessierte Bürger und Fraktionsmitglieder.

Der letzte Halt vor dem Abschluss bei einem Imbiss und Diskussion im Raum für Alle(s) war die Kreuzung an der Bahnhofstraße beim Edeka-Markt (Bären-Apotheke). Hier erläuterte Andreas Fresen den aktuellen Stand der Gespräche auf Kreis- und Landesebene sowie verschiedene Optionen zur Neugestaltung. 

Der Kreis Soest möchte sich daran beteiligen, sodass die Planung jetzt weiter vorangetrieben werden soll. Die SPD befürwortet die Erneuerung der Bushaltestelle, der Parkplätze und die Gestaltung einer Querungshilfe für Fußgänger, also beispielsweise in Form einer Verkehrsinsel. Eine zusätzliche Idee: „Ein Kreisverkehr würde helfen.“ 

Zuletzt gab es beim Kreis Überlegungen, das Problem an dieser Stelle durch einen Zebrastreifen zu lösen. Straßen.NRW als einer von drei Straßenbaulastträgern ist übrigens nicht bereit, die Maßnahme mit finanziellen Mitteln zu unterstützen.

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