Crowdfunding-Projekt

Rotes Kreuz erhält 4500 Euro mehr als erhofft - neuer Anhänger für die Rettungshundestaffel wird bestellt

Rettungshundestaffel DRK Ense Thomas Klenter mit dem 5-jährigen Digger (Golden Labrador Retriever)
+
Thomas Klenter und der 5-jährige Hund Digger sind Teil der Rettungshundestaffel.

Die Rettungshundestaffel Hellweg des Deutschen Roten Kreuzes aus Bremen kann sich nach erfolgreichem Crowdfunding-Projekt einen neuen Hundeanhänger anschaffen. Statt der erhofften 6000 Euro konnte der Ortsverein mehr als 10.000 Euro einsammeln. Das überschüssige Geld soll teilweise in das Jugendrotkreuz fließen.

Bremen – Arnaud, Noah, Rocky und Nesquik waren erst am vergangenen Sonntag im Münsterland im Einsatz. Die vier Hunde der Rettungshundestaffel Hellweg des Deutschen Roten Kreuzes aus Bremen haben gemeinsam mit ihren Hundeführern in einem Waldstück eine vermisste Person gesucht. „Da wäre es natürlich schön gewesen, wenn wir den neuen Anhänger schon gehabt hätten“, sagt Juliana Thiele vom DRK-Ortsverein. Auf einen neuen Hundeanhänger freut sich das Team der Rettungshundestaffel jetzt nach erfolgreich abgeschlossenem Crowdfunding-Projekt – am Montagabend endete die Frist. Statt der erhofften 6000 Euro sammelte das DRK zusammen mit der Volksbank Hellweg 10.609 Euro – mehr als 4500 Euro mehr als geplant.

Juliana Thiele freut sich über die stolze Summe: „Am Anfang war ich skeptisch, zunächst lief es auch schleppend, aber am Ende war es natürlich super erfolgreich.“

Anhänger soll 5000 Euro kosten

Der neue Hundeanhänger soll zeitnah bestellt werden, mit rund 5000 Euro Anschaffungskosten, rechnet Thiele. Anschließend soll der Anhänger beschriftet werden.

„Das überschüssige Geld wollen wir sinnvoll einsetzen“, erklärt sie. Auf einer Vorstandssitzung soll die Verwendung des Geldes besprochen werden. Neue Notfallrucksäcke und ein Outdoor-Tablet zur Optimierung des Rettungshundeeinsatzes stehen auf der Wunschliste der Hundestaffel. Aber auch Material für das Jugendrotkreuz soll finanziert werden – unter anderem Poloshirts, Kappen und Jacken sowie Spiel- und Bastelmaterial, sagt Thiele.

Volksbank spendet 5 Euro für jede Spende

Der neue Hundeanhänger soll vier Hundeboxen besitzen, die auch auf längeren Fahrten belüftet werden können, damit die Rettungshunde „bei der Suche nach vermissten Personen sicher uns artgerecht zur Einsatzstelle kommen“. Bislang mussten einige Hundeführer mit dem privaten Auto zum Einsatz fahren.

Insgesamt 116 Unterstützer haben gespendet, die Volksbank stockte jede Spende um 5 Euro auf – so kamen noch einmal 580 Euro obendrauf.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare