Conrad-von-Ense-Schule darf Sekundarschule werden

Aus den Händen von Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (rechts) konnte Bürgermeister Hubert Wegeneram Nachmittag den Genehmigungsbescheid zur Gründung der Sekundarschule im neuen Schuljahr entgegennehmen.

BREMEN -  Bedeutsamer Moment für die Conrad-von-Ense-Schule. So hat Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann nämlich Bürgermeister Hubert Wegener den lang ersehnten Genehmigungsbescheid für die Einrichtung der Schule als Sekundarschule übergeben.

Und folglich war die Freude beim Enser Verwaltungschef bei seinem Besuch in Arnsberg am Freitagnachmittag groß. Denn damit ist endgültig sichergestellt, dass der gewollten Änderung von der Verbund- zur Sekundarschule in Bremen nichts mehr im Wege steht.

Großes Lob zollte Hubert Wegener in diesem Zusammenhang neben der heimischen Politik, die das Verfahren von Anfang an positiv unterstützt hatte, vor allem Schulleiterin Stephanie Bingener und ihrem Kollegium, die wesentlich diesen Schritt ermöglicht hatten. So musste etwa ein ganz neues pädagogisches Konzept erstellt werden.

Wichtig war der gestrige Bescheid aber auch aus einem ganz praktischen Grund: Denn bereits am 7. Februar beginnt das Anmeldeverfahren für das Schuljahrs 2014/15 – ohne eine bis dahin vorliegende Genehmigung zur Änderung der Conrad-von-Ense-Schule in eine Sekundarschule wäre dies nicht möglich gewesen.

Die Bezirksregierung Arnsberg hatte dabei nach eigenen Worten die interessierten Schulträger, also auch die Gemeinde Ense, im Vorfeld schulrechtlich, schulorganisatorisch und schulfachlich bei ihrer Schulentwicklungsplanung beraten. „Die Umsetzung der Schulgründungen ist in organisatorischer und pädagogischer Hinsicht ohne Frage eine große Herausforderung. Deshalb werden wir die jeweiligen Schulträger und Gründungskollegien der neuen Sekundarschulen auch weiterhin eng begleiten und sie fortlaufend unterstützen“, versicherte Susanne Blasberg-Bense, Abteilungsdirektorin bei der Bezirksregierung. Neben der Gemeinde Ense hatten noch sechs weitere Kommunen den Genehmigungsbescheid zur Errichtung einer Sekundarschule erhalten.

Mit Blick auf das Schuljahr 2014/15 wird es voraussichtlich aber nicht bei den sieben neuen Sekundarschulen im Regierungsbezirk Arnsberg bleiben. Weitere Anträge liegen vor – unter anderem aus der benachbarten Gemeinde Möhnesee.

Das „Längere gemeinsame Lernen“ setzt sich damit im Regierungsbezirk Arnsberg weiter durch. Bereits zum Schuljahr 2012/13 waren insgesamt 14 neue Sekundarschulen (davon eine private) und zwei neue Gesamtschulen an den Start gegangen. Zum Schuljahr 2013/14 hatten sich sechs neue Sekundarschulen und drei Gesamtschulen (eine private) gegründet. - det

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