Bürgermeister regt Schallschutzgutachten an

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Eine signifikante Verbesserung erwarten Ulrich Häken, Hubert Wegener, Franz-Bernd Pauli und Siegfried Reher (von links) durch die verschiedenen Maßnahmen.

Parsit – Bürgermeister Hubert Wegener hat die Erstellung eines Schallschutzgutachtens angeregt. So könne„auch für die Zukunft eine verträgliche Situation für alle Beteiligten – also sowohl für die Bewohner von Parsit und den Rauschenberg als auch für das Unternehmen Pauli – geschaffen werden.

Das hat der Verwaltungschef bei bei einem Besuch des Unternehmens vorgeschlagen. So solle ein Experte Lösungsmöglichkeiten für ein verträgliches Miteinander von Wohnen und Arbeiten ermitteln und hierfür geeignete Wege aufzeigen.

Anlass des Besuches waren die erneuten Lärmbeschwerden und die bei Pauli geplanten Baumaßnahmen, über die das Unternehmen schon im vergangenen Jahr die Nachbarn informiert hatte.

„Wir müssen die Interessen der Wohnbevölkerung schützen. Wir haben aber auch die Pflicht, dem Unternehmen zu helfen. Bei Pauli Stanz- und Umformtechnik arbeiten 170 Personen, viele davon aus Ense. Pauli ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb. Er wurde als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet, ist zertifiziert nach allen Gütesiegeln, die man als mittelständisches Unternehmen so haben kann. Kurzum: eigentlich ein Vorzeigeunternehmen“, so Bürgermeister Hubert Wegener weiter.

Wie man bei der Firma Pauli unterstrich, sollen bereits im nächsten Monat die Arbeiten an den Betriebsdächern erfolgen, um Maßnahmen gegen die Lärmbelästigungen zu treffen. Bekanntlich werden alte, nicht schallgedämmte Lichtbänder verschlossen und die Werkshallen demnächst mit Lüftungsanlagen zur Vermeidung von Fensteröffnungen ausgestattet. Eine weitere Maßnahme ist der Austausch von Rolltoren, die dann ebenfalls schallgeschützter Bauart sind.

Unternehmenschef Franz-Bernd Pauli erläuterte die vorgesehenen Maßnahmen und machte deutlich, dass von diesen Arbeiten eine signifikante Verbesserung der Lärmsituation zu erwarten sei. Ulrich Häken, Umweltmanager der Firma, und Siegfried Reher, der ausführende Architekt, verwiesen auf die Gespräche mit den beteiligten Firmen und erwarten bei guter Witterung eine Fertigstellung möglichst bis Ostern.

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