Bürgermeister denkt über Betriebskindergarten in Ense nach

+
Wachsen um eine halbe Gruppe soll die „Villa Kunterbunt“ in Bilme.

Bremen – Noch sind es Gedankenspiele. Gleichwohl reifen im Rathaus Ideen, einen Betriebskindergarten zu bauen.

Das hat Bürgermeister Hubert Wegener im Anzeiger-Gespräch bestätigt. Und damit reagiert er auf Aussagen des Kreises Soest, wonach in Ense „ein Ausbauerfordernis von zunächst 30 Kindergarten-Plätzen“ bestehe. 

Wobei der Verwaltungschef an einer Stelle kurzfristig, und zwar schon zum nächsten Kindergartenjahr für Abhilfe sorgen möchte. So soll die „Villa Kunterbunt“ in Bilme um eine halbe Gruppe erweitert werden. Ein Plan, der vom Landschaftsverband auch akzeptiert würde, wie Bürgermeister Hubert Wegener ergänzt. Die notwendigen Räume für eine solche Maßnahme seien zudem in dem Gebäude vorhanden. 

Anders dagegen sieht es mit der Schaffung einer vom Kreis empfohlenen zusätzlichen ganzen Gruppe aus. Diese würde der Kreis gerne an das Familienzentrum „Lummerland“ anbauen und geht von Kosten dafür in Höhe von 600 000 Euro aus. Ein Plan, dem Bürgermeister Hubert Wegener nicht viel abgewinnen kann.

Er sucht deshalb nach alternativen Lösungen und kann sich – auch vor dem Hintergrund der Wirtschaftsförderung – eben einen Betriebskindergarten gut vorstellen. Hiefür allerdings müssten Gespräche mit den Unternehmen geführt und Bedarfe ermittelt werden.

Aktuell, so der Kreis, stehen in Ense bis zu 116 U 3-Betreuungsplätze zur Verfügung. Diese teilten sich auf in 83 Plätze in Kindertageseinrichtungen (72 Prozent) sowie bis zu 33 Plätze in der Tagespflege. Steigende Kinderzahlen bei U 3, eine höhere Nachfrage bei U 2 / U 3, der Abbau von Zusatzplätzen sowie die geforderte Ausbauplanung für U 2 zeigten ein Ausbauerfordernis von 30 Plätzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare