Feuerwehr rückt aus

Bürger melden festgefrorenen Schwan - Feuerwehr rückt aus

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Feuerwehreinsatz bei Himmelpforten

Besorgte Bürger haben am Freitagmittag einen festgefrorenen Schwan bei Himmelpforten gemeldet.

Niederense - Am Freitagmittag gegen 12 Uhr alarmierte die Leitstelle in Soest die Feuerwehr in Ense. Besorgte Bürger hatten einen festgefrorenen Schwan bei Himmelpforten in Niederense gemeldet. Wehrführer Andreas Düser und seine Kollegen rückten aus.

„Als sich der erste Kollege dem Schwan genähert hat, ist der dann weggeflogen“, berichtet Düser, das die Wehr nicht eingreifen musste. Für die Feuerwehr war der Einsatz damit beendet. „Lieber einmal mehr Bescheid geben, als gar nicht“, sagt Andreas Düser, der den kurzen Einsatz mit Humor nahm.

Vor rund zwei Jahren versuchte auch die Feuerwehr in Bad Sassendorf einen vermeintlich auf dem dortigen Kurpark festgefrorenen Trauerschwan zu befreien. Auch dieser Vogel war nicht festgefroren.

Die Sassendorfer Wehr ergänzte damals: „Hier einmal der Hinweis, dass unsere heimischen Wasservögel nicht festfrieren!“ 

Ähnlicher Einsatz im Lippetal: Festgefrorene Möwe

Vor gut drei Jahren rettete die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest (ABU) eine Großmöwe in der Disselmersch. Die Möwe war an einer Plastiktüte hängengeblieben, die wiederum auf der Eisfläche festgefroren war. „Uns erreichen im Winter oft Meldungen, dass ein Vogel auf dem Eis festgefroren sei“, sagte Dr. Margret Bunzel-Drüke von der ABU damals. Das sei aber in den seltensten Fällen der Fall. „Bei gesunden Vögeln kommt so etwas eigentlich nicht vor“, berichtet die Biologin.

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