Bürger-Info fürs Repowering im Industriegebiet Ense-Höingen

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150 Meter hoch werden soll das neue Rad in Höingen.

Bremen/Höingen – Jetzt hat der Bürger das Wort. Denn über das geplante Repowering einer Windkraftanlage im Industriegebiet Höingen wird nun die Öffentlichkeit informiert. Diese Unterrichtung und Erörterung über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung sowie die voraussichtlichen Auswirkungen finden am Donnerstag, 1. August, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Die geplante 83. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Ense im Außenbereich von Niederense / Höingen und die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes unter dem Titel „Windenergie Höingen“ basieren auf einem Beschluss im jüngsten Gemeinderat. So hatte die Politik am 2. Juli einstimmig beschlossen, eine zusätzliche Fläche für die Nutzung von Windenergieanlagen im Bereich nordöstlich des Industriegebietes Höingen darzustellen. Ziel der Planung ist es, zwei in diesem Bereich bestehende Anlagen durch eine neue Anlage zu ersetzen (wie mehrfach berichtet). Bedeutsam: Das Rad darf nur 150 Meter hoch werden. Eine von der Bürgergemeinschaft in der Planungsausschusssitzung am 13. Juni angeregte Überlegung, den Standort um rund 25 Meter nach Norden zu verschieben, um so die optische Beeinträchtigung zuminimieren, lässt sich aus Sicht der Betreiber nicht realisieren. Grund: Ein solcher Standort würde die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens gefährden. Ein Argument, das auch bei der BG Anerkennung fand.

Laut Baugesetzbuch wird nach den politischen Beschlüssen nun die Öffentlichkeit von der Absicht zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes in Kenntnis gesetzt. Die öffentliche Auslegung des Entwurfes der Flächennutzungsplanänderung mit der Möglichkeit, Anregungen zu den Planungen der Gemeinde vorzubringen, bleibt hiervon unberührt und findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. 

Die Planunterlagen können bis zum 22. August im Rathaus-Zimmer 305 eingesehen und erörtert werden.

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