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Parkmöglichkeiten im Ortskern: Aus Behindertenparkplatz wird E-Ladestation

Parkplätze in der Ortsmitte von Bremen sollen umgestaltet werden
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Parkplätze in der Ortsmitte von Bremen sollen umgestaltet werden

Im Ortskern von Bremen verändern sich die Parkmöglichkeiten. Aus dem vorhandenen Behindertenparkplatz vor dem Gebäude Am Spring 1 wird eine Ladestation für zwei Elektro-Fahrzeuge.

Bremen - Stattdessen werden zwei Parkplätze zwischen Volksbank und der Facharztpraxis von Eckhard Weinz zu einem Behindertenparkplatz.

„Das ist eine gute Lösung“, sagt Andreas Fresen, Beigeordneter der Gemeinde. Hintergrund des Wechselspiels ist ein gescheitertes Pilotprojekt des Energieerzeugers Innogy. Denn die in einer Straßenlaterne vor dem Rathaus platzierte Ladesäule für ein E-Auto habe nicht richtig funktioniert, erklärt Johannes Kobeloer, Kommunalbetreuer des Essener Unternehmens. Dass Pilotprojekte mal scheitern können, liege einfach in der Natur der Sache.

Bislang mussten sich Autofahrer ein intelligentes Kabel („SmartCabel“) im Bürgerbüro der Gemeinde abholen, um Strom tanken zu können. Künftig kann jeder Fahrer mit seinem eigenen Kabel die E-Tankstelle nutzen – der Strom muss selbstverständlich bezahlt werden.

Aufgestellt werden soll eine ähnliche E-Säule, wie sie bereits an der Ballspielhalle in Bremen und vor der Schützenhalle in Niederense zu finden ist.

Weitere private Ladesäulen erwünscht

Für eine Gemeinde von der Größe Enses sei die Abdeckung mit öffentlichen E-Ladestationen damit sehr gut, sagt Johannes Kobeloer. Weitere private Ladesäulen, wie sie bereits einige Firmen anbieten, seien dennoch wünschenswert, fügt er hinzu.

Andreas Fresen befürwortet den Parkplatztausch. Denn damit wandere der Behindertenparkplatz – bislang nur selten genutzt, so Fresen – dorthin, wo die Fluktuation an parkenden Autos am höchsten ist. Die rund sieben Meter breite Fläche, auf dem der Behindertenparkplatz zu finden ist, reiche aus für zwei 2,70 Meter breite Parkplätze für E-Autos. Allerdings seien die Parkplätze im Ortskern so knapp bemessen, dass zwei Stellflächen für den 3,50 Meter breiten Behindertenparkplatz weichen müssen.

Noch im Sommer soll die E-Säule aufgestellt werden. „Unser Tiefbauer ist derzeit sehr beschäftigt, da können wir keinen festen Termin nennen“, sagt Kobeloer.

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