Bedarf an Ü-3-Plätzen kann in Enser Kindergärten gedeckt werden

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Als richtiger Schritt zur Deckung des Bedarfs an Plätzen hat sich der Bau des zweigruppigen Kindergartens in Niederense erwiesen.

Bremen – Der Neubau des Kindergartens in Niederense und die geplante Erweiterung der „Bremer Stadtmusikanten“ um eine zusätzliche Gruppe im Sommer haben sich aus Sicht der Verwaltung als die genau richtigen Maßnahmen erwiesen, um den Bedarf an Plätzen im Kindergartenjahr 2019/2020 zu decken.

Diese Einschätzung jedenfalls hat Dennis Schröder, als Fachbereichsleiter im Rathaus unter anderem auch für das Kindergartenwesen zuständig,  auf Anzeiger-Nachfrage vertreten. Dabei stützt er seine Vermutung auf die jüngsten Anmeldungen, die Ende vergangenen Jahres mit der „Kita-Karte“ über den Kreis Soest gelaufen sind. 

Danach, so Dennis Schröder, zeichne sich ab, dass die vorhandenen Ü-3-Plätze ausreichen, um die vorliegenden Wünsche berücksichtigen zu können. Bei den U-3-Patzen werde man wohl nicht darum herum kommen, als Alternative auf die Tagespflege zurückgreifen zu müssen. Eine belastbare Aussage über die jeweilige Verteilung in die unterschiedlichen Einrichtungen sowie eine Information darüber an die Erziehungsberechtigten erfolgt aber erst, wenn die endgültige Abstimmung mit den Kindergärten durchgeführt worden ist. Bis dahin aber werden noch einige Wochen ins Land ziehen. Ein Umstand, der im jüngsten Sozialausschuss von CDU-Ratsherr Hans-Georg Knaup mit Blick auf die dafür Verantwortlichen beim Kreis Soest massiv kritisiert worden war (wie berichtet). 

Bekanntlich wurde im November in Niederense mit den „Möhneräubern“ ein neuer zweigruppiger Kindergarten in Betrieb genommen. Im aktuellen Kindergartenjahr ist die Einrichtung mit 34 Kindern bereits voll ausgelastet. Der Kindergarten „Bremer Stadtmusikanten“ soll um eine Gruppe für unter 3-jährige Kinder erweitert werden. Hierfür werden innerhalb des bestehenden Gebäudes weitere Räumlichkeiten angemietet. Die Gruppe soll zum nächsten Kindergartenjahr (ab dem 1. August 2019) in Betrieb genommen werden kann. Ob beide Maßnahmen mittel- und langfristig ausreichen, um den Bedarf zu decken, will die Verwaltung weiter beobachten.

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