Baugebiet in Parsit soll weiter wachsen

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17 neue Bauplätze sollen in Parsit entstehen.

Bremen – Der Bebauungsplan „Kürzelbach und Kötter“ in Parsit soll im beschleunigten Verfahren dahingehend erweitert werden, dass zusätzliche Baugrundstücke geschaffen werden sollen. Bisher besteht auf 19 Grundstücken die Möglichkeit, ein Haus zu errichten. Die Zahl soll auf 36 steigen. Befassen damit wird sich der Planungs- und Umweltausschuss am kommenden Dienstag, 2. April, um 18 Uhr in einer öffentlichen Sitzung. Der unbebaute Bereich südlich der Straße „Zum Stakenberg“ wird neu überplant.

Befassen damit wird sich der Planungs- und Umweltausschuss am kommenden Dienstag, 2. April, um 18 Uhr in einer öffentlichen Sitzung. Der unbebaute Bereich südlich der Straße „Zum Stakenberg“ wird neu überplant.

Die Verwaltung, so die Empfehlung der Rathausspitze an die Politik, soll beauftragt werden, bei der Bezirksregierung einen Antrag zur Anpassung der Planung an die Raumordnung zu stellen. In diesem Zuge soll es ferner darum gehen zu prüfen, ob nicht Bauflächen östlich des Bannerweges zur Abrundung des Baugebietes und zur Minderung der Erschließungskosten ausgewiesen werden können.

Der Bebauungsplan „Kürzelbach und Kötter“ ist seit 1984 rechtskräftig. Der überwiegende Teil des Baugebietes ist seit Jahrzehnten bebaut. Im südlichen Bereich des Bebauungsplanes befinden sich jedoch Bauflächen, die nicht bebaut wurden. Diese bilden einen Teil der Reservewohnbauflächen der Gemeinde Ense.

Der Eigentümer der unbebauten und der angrenzenden Grundstücke hat nun einen Antrag gestellt, den Bebauungsplan zu ändern und den heutigen Bedürfnissen anzupassen.

Beantragt wurde eine Erweiterung der Bebauungsplangrenze. Der gesamte Erweiterungsbereich südlich der Straße „Zum Stakenberg“ soll neu überplant und erschlossen werden. Auf den Bauflächen wird die Festsetzung allgemeines Wohnbaugebiet getroffen bzw. beibehalten. Bei einem Ausbau der Straße „Zum Stakenberg“ und bei der Erweiterung der Verkehrsflächen entstehen Erschließungsbeiträge für die bisher nicht bebauten Grundstücke (nördlich und südlich „Zum Stakenberg“).

Im Flächennutzungsplan der Gemeinde Ense ist die Erweiterungsfläche des Bebauungsplanes teils als Wohnbaufläche, teils als Grünfläche dargestellt. Bebauungspläne sind aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln. Aus diesem Grund soll im Laufe des Verfahrens der Flächennutzungsplan der Gemeinde Ense an die Planungen angepasst werden.

Im Zuge der Erweiterung des Bebauungsplanes bietet sich für die Verwaltung „aus Gründen der Abrundung und zur Minderung der Erschließungskosten eine einzeilige Bebauung östlich des Bannerweges an“, heißt es in der Vorlage. Die Zulässigkeit ist von der Verwaltung zu überprüfen.

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