Niederense

Bahnhofstraße ist für eine Querungshilfe zu eng

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Beigeordneter Andreas Fresen führte im Anzeiger-Gespräch aus, dass bei der Anlegung von Querungshilfe und Zebrastreifen Mindestbreiten und eine Mindestzahl an Nutzern eingehalten werden müssen.

Niederense - Für die Schaffung einer Querungshilfe ist die Bahnhofstraße vor dem Edeka Parkplatz nicht breit genug. Das hat Enses Beigeordneter Andreas Fresen im Gespräch mit dem Anzeiger verdeutlicht.

Die in diesem Zusammenhang anzulegende Mittelinsel erfordere eine Mindestbreite von 2 Metern, die beiden Fahrspuren müssten mindestens 3,50 Meter breit sein, weil unter anderem ein Schneeschieber den Bereich passieren müsse – und der habe eine Breite von 3,30 Metern. 

Daraus folge, so Andreas Fresen, dass die Straßenbreite mindestens 9 Meter aufweisen müsse, zu viel für die Bahnhofstraße. Ein Verschieben der Gehwege sei an der Stelle ebenfalls nicht möglich. 

Alternativ einen Zebrastreifen anzulegen sei ebenfalls nicht möglich, weil dafür die Anzahl der Fußgänger nicht hoch genug sei, wie der Beigeordnete ausführt. Außerdem sei bei einer Querungshilfe auch das Einfahren der Linienbusse in die Bahnhofstraße an der Stelle zu eng. 

Das Problem der Überquerung der Bahnhofstraße soll nach dem Willen der Enser CDU nun im Zuge der Planungen für das gesamte Quartier gelöst werden. Bei der Bahnhofstraße handelt es sich um eine Kreisstraße (K 8). Baulastträger, also die Institution, die für die Planung, den Bau, den Betrieb und die Unterhaltung zuständig ist, ist der Kreis Soest.

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