„Auf der Weiste“: Einstufung entscheidet über Kosten

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In sachlicher Atmosphäre verlief der Ortstermin Auf der Weiste in Waltringen.

WALTRINGEN -   In sachlicher Atmosphäre erörterten am Dienstagabend Bürgermeister Hubert Wegener, Beigeordneter Alfred Schmidt und Diplom-Ingenieur Uwe Schürmer mit den Anliegern der Straße „Auf der Weiste“ in Waltringen die Straßensanierungsmaßnahmen, mit denen ab Montag, 19. August, begonnen werden soll.

Eine Woche vorher, ab dem 12. August, wird die Sanierung des öffentlichen Kanals in Form des Einziehens von Inlinern erfolgen.

Anwesend waren bei dem Gesprächstermin auch eine Reihe Politiker aus den CDU-, SPD- und FDP-Fraktionen. Dreh- und Angelpunkt für die sieben Anlieger der Straße ist die Frage, ob es sich bei dem oberen Teil „Auf der Weiste“ (von der Talstraße bis zur Einmündung Brunnenstraße) um eine reine Anliegerstraße oder eine Durchgangsstraße handelt, weil der sanierungsbedürftige Teil auch von Anliegern des Ruhrgartens, Anliegern des unteren Teils Auf der Weiste, von Schulbussen und vom landwirtschaftliche Verkehr genutzt werde, so die Anwohner.

Die entsprechende Einstufung wird wesentliche Auswirkungen auf die Höhe der Beiträge haben, mit denen die Anwohner zur Kasse gebeten werden. Bei einer reinen Anliegerstraße wären die Kosten für die Anwohner erheblich höher.

Eine Zählung des Verkehrsaufkommens werde ein, aber nicht der entscheidende Aspekt für die Einstufung sein, betonte Bürgermeister Hubert Wegener in dem Zusammenhang. Beigeordneter Alfred Schmidt erläuterte auf Nachfrage, dass die Kriterien für eine Einstufung und damit das Beitragsrecht rechtlich in allen Varianten inzwischen eindeutig seien.

Hinterfragt wurde von den Anwohnern auch, warum die Gehwege eine neue Pflasterung erhalten müssten und das auch im oberen Bereich, wo die entsprechende Breite für eine Nutzung nicht vorhanden sei. Die Gründe dafür wurden von Diplom-Ingenieur Uwe Schürmer detailliert erläutert. Wobei die Ausstattung der schmalen Fußwegbereiche im Zuge der zweimonatigen Baumaßnahmen noch einmal überdacht werden sollen. Überdies, so die Verwaltungsspitze, stehe das Bauamt der Gemeindeverwaltung während der Baumaßnahmen jederzeit für Fragen bereit oder gebe Hilfestellungen bei den Gesprächen mit der bauausführenden Firma.

Ein Angebot hatte Beigeordneter Alfred Schmidt für die Anlieger auch parat. So sollen die Beitragsbescheide analog seines Angebotes an die Anwohner des Kiefernweges in Niederense auch in Waltringen erst im Herbst 2015 zugestellt werden. Über individuelle Stundungen und Ratenzahlungen könne überdies jederzeit gesprochen werden. J  hr

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