Apfel-Aktion in Ense erlebt die 6. Auflage

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Aktiv im Dienst der guten Sache (von links): Joachim Kösling, Ulrich Düser, Jessica Heimann, Kristina Jost, Peter Düser (Löschzug Bremen), Timo Dümpelmann und Klaus Vielberg (DRK Ense)

Bremen – „Äpfel für Kinder – Sammeln, Saften, Spenden“: Am Samstag, 5. Oktober, findet zum sechsten Mal die Aktion zugunsten der „Stiftung Kinderhilfe Ense“ statt. Allerdings mit einer wichtigen Veränderung.

Neu ist in diesem Jahr, dass bereits am Freitag, 4. Oktober, von 17 bis 19 Uhr Äpfel zum Pressen für den Eigenbedarf am Feuerwehrgerätehaus in Bremen abgegeben werden können. Damit ist man einem im vergangenen Jahr geäußerten Wunsch gefolgt.Am Samstagmorgen ist dann der offizielle Auftakt der Aktion.

Wobei Kristina Jost von der Gemeindeverwaltung, bei der zum ersten Mal die Fäden der Aktion zusammenlaufen, zuversichtlich ist: „Der Sommer 2019 lässt darauf hoffen, dass wieder viele Äpfel zugunsten der Kinderhilfe abgegeben werden.“ 

Die Annahme der Äpfel beginnt bereits an diesem Samstag, 21. September. Sie können hinter dem Gerätehaus abgestellt werden. Das Sammelgut sollte in Säcke gefüllt sein. Die Säcke sind ab sofort im Bürgerbüro im Rathaus in Bremen und im Edeka-Markt in Niederense erhältlich.

Schon im Vorfeld des Aktionstages werden Äpfel gepresst, sodass jeder am 5. Oktober bereits Saft erwerben kann.

Die „Stiftung Kinderhilfe Ense“ hofft wieder auf die Unterstützung vieler Enser Vereine, Jugendgruppen, Schulen und Kindergärten sowie Privatpersonen. Ihre Mithilfe haben bereits der Löschzug Bremen, die KLJB Bremen und das Enser DRK zugesagt. Mit anfassen kann jeder – sowohl beim Sammeln und Pflücken von Äpfeln wird Hilfe benötigt.

Ab sofort kann man im Rathaus bei Kristina Jost (Telefon 980 215) und bei Kirsten Blöing (980 106) mitteilen, wo Äpfel gepflückt und abgeholt werden können.

Der Erlös der Apfelaktion fließt in Projekte für Kinder und Jugendliche in Ense, die für mehr Chancengleichheit sorgen. Die Fünf-Liter-Box kostet 8 Euro; Gebinde mit drei Litern werden für 6 Euro abgegeben. Der Saft ist bis zu zwei Jahre ungeöffnet haltbar; geöffnet sind es bis zu fünf Wochen, wobei er dann nicht zwangsläufig im Kühlschrank aufzubewahren ist. Der Saft enthält keine Zusätze von Zucker oder sonstige Stoffe und ist aus Äpfeln der Region. 

Wie gut sich die vor fünf Jahren ins Leben gerufene Aktion entwickelt hat, zeigt ein Blick zurück. 2014 hatte man im Rahmen der Aktion aus sieben Tonnen Äpfeln noch 3.700 Liter Saft gepresst. 2015 ergaben 20 Tonnen Äpfel bereits 8.000 Liter Saft. Weitere acht Tonnen Äpfel wurden an eine Mosterei verkauft. 2016 dann der bisherige Rekord, man stellte 10.500 Liter Saft her. Die schlechte Apfelernte in 2017 reichte dagegen „nur“ für 1.200 Liter Saft. In 2018 konnten die Beteiligten 6.500 Liter Saft herstellen.

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