Antrag für Dorfplatz-Erneuerung in Höingen in Vorbereitung

Höingen – Die Umgestaltung des Höinger Dorfplatzes nimmt Fahrt auf. So wird die Verwaltung bis Ende des Monats bei der Arnsberger Bezirksregierung einen Antrag auf Bezuschussung des Vorhabens aus dem so genannten Dorferneuerungs-Programm stellen.

Gut 65 Prozent der förderfähigen Ausgaben hofft man damit bezuschusst zu bekommen. Bis dahin sind allerdings noch einige Gespräche zu führen. 

Das hat Enses Beigeordneter Andreas Fresen gegenüber dem Anzeiger erklärt. Und im Wesentlichen wird man mit den Vertretern der Höinger der Ortsvereine sowie dem Planer den Austausch suchen, um die Vorstellungen überein zu bringen.

Nicht minder bedeutsam aber ist die Abstimmung mit der Sparkasse sowie den Erben jenes Künstlers, dessen Werk bislang auf dem Dorfplatz steht und das abgebaut werden soll. Wobei Andreas Fresen gestern unterstrich, dass die Steine nicht verschwinden, sondern Eingang finden sollen in die Gestaltungs-Elemente der dann neuen Dorfmitte.

Wie mehrfach berichtet, soll der Höinger Dorfplatz umgestaltet werden. Dafür sind seitens der Gemeinde 170.000 Euro im Haushalt veranschlagt. 40.000 Euro davon fließen in die Planung. Entsprechende Beschlüsse sind gefasst. Hoffnungen bestehen zudem, dass sogar 90 Prozent aus dem Städtebau-Förder-Programm nach Höingen fließen könnten. Entsprechende Anträge sollen ebenfalls gestellt werden, so Andreas Fresen. Indes: Die Hürden, diesen Topf „anzapfen“ zu können, seien schon sehr hoch.

Mit dem Beginn der Dorfplatz-Erneuerung rechnet man erst 2020. Dabei hatte man in Höingen selbst der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die Arbeiten bis zum Sommer 2020 fertiggestellt sind, damit die Höinger Schützen nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Bezirksfest in der Dorfmitte feiern können.

Die Höinger versprechen sich durch eine Überarbeitung des Dorfplatzes eine vielfältige Nutzung „als wirklichen Dorfmittelpunkt“.

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