Anmeldungen laufen:

Eltern nutzen Notbetreuung in den Enser Schulen

Schulkinder mit Tornister
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Die Anmeldungen für die Notbetreuung an den Schulen in Ense sind unterschiedlich hoch und zum Teil noch nicht abgeschlossen.

 Die Anmeldungen für die Notbetreuung an den Schulen in der Gemeinde sind unterschiedlich hoch – und zum Teil noch nicht abgeschlossen.

Ense - An der Conrad-von-Ense-Schule haben sich bislang zwei Kinder für die Notbetreuung angemeldet, sagte die kommissarische Schulleiterin Dorit Heine, ein drittes Kind komme voraussichtlich ab der zweiten Woche dazu. Die Schüler der Sekundarschule mit besonderem Förderungsbedarf werden weiter zu Hause betreut.

Die Notbetreuung muss nach Vorgaben des Schulministerium NRW von den Schulen bis zur sechsten Klasse eingerichtet werden. „Wir haben im Moment zehn Anmeldungen“, erklärte Antje Heydecke, Schulleiterin der Europagrundschule in Höingen, am Freitagnachmittag. Sie rechne noch mit einigen Nachzüglern. Um die Betreuung zu gewährleisten, hat Antje Heydecke mit den Lehrerkollegen einen Bereitschaftsdienst eingerichtet. Vorgesehen ist die Betreuung vom Ministerium durch „sonstiges Personal“, Lehrer sollen nur im Notfall einspringen.

In der Hünninger Fürstenbergschule nutzen besonders viele Eltern die Notbetreuung. Neben 20 Kindern, die einen besonderem Förderbedarf haben, und weiter in der Schule betreut werden, gibt es 40 Anmeldungen für die Notbetreuung. Zwischen 30 und 60 Kinder werden demnach täglich betreut. Die Anmeldungen für Notbetreuung konnten von den Eltern an allen Schulen tageweise erfolgen. „Es gibt wenige Tage, an denen alle Schüler da sind“, sagt Schulleiterin Yvonne Wien. An der Fürstenbergschule werden jahrgangsweise Gruppen mit bis zu zehn Schülern eingerichtet, die nicht gemischt werden. Bleiben neun Schüler einer Zehnergruppe an einem Tag zu Hause, wird der übrige Schüler separat betreut. OGS-Kräfte und Lehrer müssen für die Notbetreuung eingesetzt werden, erklärt Wien.

An der Bernhardusschule in Niederense laufen die Abfragen noch bis Samstagnachmittag. Dementsprechend konnte Schulleiterin Stefanie Neumann noch keine konkrete Zahl nennen. Neumann erklärt, dass die Gruppengröße nach Absprache mit dem Schulamt an die Raumgröße angepasst wird, sodass der Mindestabstand auf jeden Fall eingehalten werden kann.

Für die Kindertagesstätten liegen der Gemeindeverwaltung noch keine Zahlen für die Betreuung in den nächsten drei Wochen vor. Dennis Schröder, für die Kitas zuständiger Fachbereichsleiter, erklärt, dass auch dort die Abfrage läuft. Erfahrungen aus dem ersten Lockdown seien wohl nicht vergleichbar.

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