Anlieger wollen "Baumaustausch" am Starenweg in Parsit 

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16 Ahornbäume am Starenweg sind einem Anlieger ein Dorn im Auge. Nun sollen sie weichen, da sie eine „eine erhöhte Belastung“ darstellten. Die Verwaltung enthält sich einer Bewertung. Entscheiden soll die Politik.

Parsit - Obwohl gesund und keine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellend, sollen bis zu 16 Bäume am Starenweg in Parsit fallen und durch andere ersetzt werden. Mit einem entsprechenden Antrag jedenfalls muss sich die Politik befassen.

„Entfernung/Austausch der Bäume am Starenweg in Parsit“ – mit diesem Tagesordnungspunkt wird sich der Planungs- und Umweltausschuss in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am kommenden Donnerstag, 14. Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses auseinander zu setzen haben. 

Und wie die Verwaltung in ihren Erläuterungen ausführt, hat ein Bürger für sich und „einen Großteil seiner Nachbarn“ den Antrag gestellt, den Baumbestand am Starenweg in Parsit zu verjüngen. Betroffen sind circa 16 Ahornbäume. Sowohl die Samen wie auch die großen Mengen Laub, so der Anwohner, stellten für die Anwohner „eine erhöhte Belastung“ dar. 

Die Bäume, so die Verwaltung, „sind vollständig gesund und stellen keine Gefahr für die Öffentlichkeit dar. Auch die Verkehrssicherheit ist gegeben, da das Pflaster an einigen Stellen nur leicht hochgedrückt wird“, heißt es weiter. Der Bauhof werde noch im Februar kleine Ausbesserungsarbeiten durchführen. Die Straßenbeleuchtung sei von innogy überprüft worden. Eine Einschränkung des Lichtraumprofils durch Laubwerk der Bäume sei „nicht gegeben, da die Kronen der Bäume wesentlich höher als die Straßenleuchten sind.“

Laut den Festsetzungen des geltenden Bebauungsplanes für den Bereich ist im Straßenbereich eine Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern vorgesehen. An die Anlehnung der zeichnerischen Darstellungen wurde die Bepflanzung durchgeführt. Da im Doppelhaushalt 2019/2020 keine Mittel vorgesehen sind, um die gewünschte Maßnahme bei einem entsprechenden Beschluss auch durchführen zu können, ist aus Sicht der Verwaltung „frühestens 2021 eine Realisierung der Baumverjüngung möglich“ – nach entsprechenden Haushaltsberatungen.

Und möglich ist, dass eine solche Maßnahme, die mit rund 25.000 Euro beziffert wird, Anlieger-Beiträge nach dem Kommunalabgabegesetz (KAG) auslöst, wie Enses Beigeordneter Andreas Fresen im Gespräch mit dem Anzeiger ergänzte. Das letzte Wort in der Angelegenheit wird die Politik sprechen, wobei die Verwaltung in der Frage keine Beschlussempfehlung ausspricht.

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