97.701,40 Euro für archäologische Grabungen in Ense-Bremen

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Länger als zunächst geplant wurde im zukünftigen Baugebiet „Gerlinger Notweg“ in Bremen gegraben.

Bremen – Die archäologischen Ausgrabungen auf der Fläche des zukünftigen Baugebiets „Gerlinger Notweg“ in Bremen in der Zeit vom 8. Februar bis 8. April haben Kosten in Höhe von insgesamt 94.701,40 Euro verursacht.

Das teilt die Verwaltung den Mitgliedern des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses mit, der zu seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 2. Mai, um 18 Uhr zusammenkommt. Und das aus einem Grund: Die Gemeinde muss für die Kosten aufkommen.

Da es durch die Umstände aber nicht möglich gewesen sei, diese Kosten im bereits im vergangenen Jahr aufgestellten Haushaltsplan für 2019/2020 zu berücksichtigen, muss eine außerplanmäßige Auszahlung über diese Summe erfolgen. Zur Deckung dieser außerplanmäßigen Auszahlung soll die außerplanmäßige Einzahlung aus dem Verkauf des Grundstückes „Schulweg 5“ herangezogen werden, wie die Verwaltung der Politik vorschlägt.

Diese Entscheidung werde allerdings nur vorbehaltlich des Beschlusses im Gemeinderates bezüglich des Grundstücksverkaufs am 9. Mai getroffen. 

Aufwand wird der Gemeinde durch die Arbeiten aber tatsächlich nicht entstehen, da die Ausgrabungskosten – wie bereits im Vorfeld mitgeteilt – als Freilegungskosten im Rahmen der Erschließungsbeträge von den Erwerbern von Baugrundstücken an den Erschließungsträger zu zahlen sind.

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