7.500 Liter Saft für den guten Zweck aus 15 Tonnen Äpfeln gepresst

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Die Aktion „Äpfel für Kinder – Sammeln, Saften, Spenden“, die zum fünften Mal stattfand, ist ein Gemeinschaftswerk aller Enser.

Bremen - Brigitte Kösling kam aus dem Schwärmen gar nicht heraus: „Es war wieder richtig super“, zog sie nach einem langen Tag vor dem Feuerwehrgerätehaus in Bremen Bilanz. Dabei konnte sie ihre Freude auch in ganz konkreten Zahlen zum Ausdruck bringen: So waren 7 500 Liter Apfelsaftes aus nicht ganz 15 Tonnen Äpfeln gepresst worden. „Ein tolles Ergebnis für alle“, wie nicht nur sie zufrieden feststellte.

Und so war es kein Wunder, dass das Team der mobilen Mosterei Saftmobil Schulte den gesamten Samstag über ohne Pause tätig war, um sowohl das von den zahlreichen Gruppen, Vereinen und Schulen aus Ense tagsüber als auch das schon im Vorfeld der Aktion angelieferte Obst zu verarbeiten. Ein ständiges Kommen und Gehen vor dem Feuerwehrgerätehaus in Bremen war die Folge. 

So fanden auch zahlreiche Kinder mit ihren Eltern den Weg zum Ort des Geschehens, die zuvor das Konzert in der benachbarten Bremer Schützenhalle besucht hatten. Sie alle probierten den frischen Apfelsaft, ließen sich die Waffeln, die von Reinhild Fornahl und Hildegard Linde gebacken wurden, oder auch eine Bratwurst gegen eine Spende für die „Stiftung Kinderhilfe Ense“ schmecken.

Entstanden war die Aktion „Äpfel für Kinder – Sammeln, Saften Spenden“ zugunsten der „Stiftung Kinderhilfe Ense“ aus einer Idee der Tierärztin Dr. Maren Neumann-Aukthun im Jahr 2014. Sie regte an, jene Äpfel zu sammeln und zu pressen, die ansonsten unbeachtet in heimischen Gärten oder unter Obst-Bäumen an den Straßenrändern liegen bleiben und dort verrotten. Und nach mittlerweile fünf Jahren ist daraus eine viel beachtete Aktion geworden – nicht nur in Ense, sondern auch darüber hinaus.

Wobei der große Erfolg ein Gemeinschaftswerk aller Enser sei, der Mitglieder des heimischen DRK, des Löschzugs Bremen, der Caritas Niederense sowie den zahlreichen Helfern aus verschiedenen Vereinen, wie Brigitte Kösling und Ulrich Düser von der Enser Stiftung ausdrücklich betonten.

Wer sich am Samstag noch nicht mit dem frisch gepressten Apfelsaft eindecken konnte, der hat dazu noch Gelegenheit: Zahlreicher Verkaufsstellen im Enser Gemeindegebiet halten ihn in den kommenden Tagen bereit. Eine erste Palette Saft-Kartons wurde noch am Samstagnachmittag beim Edeka-Markt Wortmann in Niederense angeliefert. Weitere Verkaufsstellen sind in Bremen das Bürgerbüro im Rathaus, die Bäckerei Klapp, der Hofladen Hellmich, die Tierarztpraxis Dr. Neumann-Aukthun, Getränke Gutsche in Höingen, der Hof Münstermann in Oberense und Getränke Suermann in Volbringen.

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