50000 Euro winken Hausarzt bei Niederlassung in Ense 

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Die Bemühungen zur Verbesserung der Hausarzt-Situation in Ense werden intensiviert.

Bremen - Die Bemühungen zur Verbesserung der Hausarzt-Situation in Ense werden intensiviert. Und das auf gleich zwei Ebenen.

So hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Soest, kurz wfg, einen Flyer aufgelegt, mit dem man ganz ausdrücklich nach Hausärzten für Ense sucht.

Zwar betont Tim Nolte von der wfg im Gespräch mit dem Anzeiger, dass derartige Kampagnen auch für weitere Kommunen im Kreis gestartet werden sollen – Ense jedoch habe in der Tat bei dieser Aktion eine Vorreiterrolle. 

Dabei weist das Faltblatt für Ense auf eine „lebenswerte Region mit herzlichen Patienten“, auf Fördermöglichkeiten bei Praxisneugründungen oder -übernahmen sowie auf Unterstützung bei Praxis- oder Haussuche, Kinderbetreuung und Jobsuche für den Partner hin.

Doch damit nicht genug: Das Land hat vor wenigen Tagen zugesagt, dass auch ein möglicher „Ersatzarzt“ für Dr. Werner Erdle, der seine Praxis zu Beginn des Jahres bislang ersatzlos aus Gesundheitsgründen aufgegeben hat, aus dem Fördertopf des Landes für die „Hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen“ mitfinanziert werden kann. Hierfür steht einmalig die Summe von 50 000 Euro zur Verfügung, wie Tim Nolte gestern ebenfalls bestätigte. Der Höchstsatz übrigens.

Die Abwicklung koordiniert am Ende die Bezirksregierung. Ein möglicher Interessent kann die Fördersumme für eine Praxisneugründung oder -übernahme beantragen.

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