1.500 Liter Saft sind für die Apfel-Aktion am 6. Oktober bereits gepresst

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„Bufdi“ Simon Schröder „parkt“ die bereits angelieferten Äpfel bis Samstagmorgen in einem Kühlwagen.

Bremen - Mehr als 1 500 Liter sind bereits gepresst und warten am Samstagmorgen auf ihre Käufer. Wie viel am Ende aber noch dazu kommen wird, das hängt nun von den Ensern selber ab. Denn ab 8 Uhr wird es am 6. Oktober am Feuerewehrgerätehaus in Bremen ernst. Dann soll aus dem schon im Kühlwagen deponierten Obst erneut Apfelsaft hergestellt werden.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, das vom eigenen Baum daheim mitgebrachte Obst für den Eigenbedarf pressen zu lassen. Und die 5 Liter-Box kostet 8 Euro; Gebinde mit 3 Litern werden für 6 Euro abgegeben.

Der Saft ist bis zu zwei Jahren ungeöffnet haltbar; geöffnet sind es bis zu 5 Wochen, wobei er dann nicht zwangsläufig im Kühlschrank aufzubewahren ist. Der Saft enthält keine Zusätze von Zucker oder sonstigen Stoffen, ist von Äpfeln aus heimischem Gebiet. Wer seinen eigenen Saft pressen lassen und ihn direkt wieder mitnehmen möchte, zahlt für diesen Service 6 Euro pro 5-Liter-Gebinde.

Und was Brigitte Kösling von der „Stiftung Kinderhilfe Ense“, die die Aktion wieder durchführt, besonders freut: Es waren wieder viele Gruppen unterwegs und haben Äpfel gepflückt und gespendet. Auch die Enser Schüler waren aktiv und haben sich so mit Unterstützung von Lehren und Mitarbeiterinnen des Offenen Ganztags in den Dienst der guten Sache gestellt.

Denn der Erlös der mittlerweile fünften Auflage der Aktion „Äpfel für Kinder – Sammeln, Saften, Spenden“ der „Stiftung Kinderhilfe Ense“ am morgigen Samstag, 6. Oktober, fließt in die Anschaffung eines großen Luftkissens (Airtramp) für alle Enser Schulen und Kindergärten. Der Kauf ist ein „Leader“-Projekt, die Stiftung möchte mit der Apfelsaftaktion den Eigenanteil erwirtschaften. 

Neben dem Saft werden aber auch für 3 Euro die von einer Wickederin selbst hergestellten Taschen verkauft, die zum Einkaufen, als Sportbeutel für Kinder oder auch als Geschenktüte zu verwenden sind. Zudem stehen sie für Nachhaltigkeit. Hinzu kommt selbst gemachte Marmelade und selbst gemachtes Apfelmus, das ebenfalls zu Gunsten der „Stiftung Kinderhilfe Ense“ am Samstag verkauft wird. „Es ist einfach super, wie die Arbeit der Stiftung von außen unterstützt wird und auf was für tolle Ideen die Menschen kommen. Da können wir uns doch nur freuen“, so Brigitte Kösling.

Und mithin ist sie überzeugt: Am morgigen Samstag lohnt sich der Besuch am Feuerwehrgerätehaus für jedermann, zumal es sehr interessant ist, die Presse in Aktion zu sehen. Nicht zuletzt die Kinder sind am Ablauf der Verarbeitung der Äpfel, dem Pressvorgang und dem Abfüllen des Saftes sehr interessiert, weiß Brigitte Kösling aus den vergangenen Jahren nur allzu gut. Zur Stärkung stehen Kaffee und frisch gebackene Waffeln sowie kühle Getränke und Würstchen vom Grill bereit.

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